Die neuen Alten – Fakten und Statistiken

Alt zu werden, verliert seinen Schrecken. Wir leben im Schnitt sieben Jahre länger – und arbeiten auch im reifen Alter länger und lieber!

Für die einen ist es der Horror

Für die anderen Grund zur Freude. Gemeint ist der Ruhestand, der die meisten Berufstätigen immer noch ab 65 Jahren erwartet. Eigentlich. Denn während sich viele Senioren darauf freuen, Zeit für Hobbys und Reisen zu haben, wollen andere lieber weitermachen. Jetzt schon zum „alten Eisen“ gehören? Das können sich gerade diejenigen Frauen und Männer nicht vorstellen, die ihren Beruf sehr gerne ausüben.

Auch die Zahlen zeigen: Die sogenannten Senioren von heute sind aktiver und fitter, als es früher der Fall war. Laut einer Statistik der Bundesagentur für Arbeit arbeiten immer mehr Frauen und Männer auch noch im hohen Alter. Demnach übten Ende 2015 rund 943.000 Senioren ab 65 Jahren einen Job aus. Das waren immerhin 22 Prozent mehr als noch 2010. Im Vergleich zum Jahr 2005 waren es sogar 35 Prozent mehr.

Nicht zwangsläufig handeln dabei viele Senioren aus der Not heraus. Manche brauchen zwar das Geld, um im Alter über die Runden zu kommen. Vielen der Frauen und Männer macht ihr Beruf aber schlicht Spaß. Für sie bedeutet der Zuverdienst im Alter nicht Last, sondern Lust.

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Ältere haben häufig wichtiges Expertenwissen

Gefragtes Expertenwissen

Und die Aktivität kommt der Gesellschaft zugute: Angesichts des steigenden Fachkräftemangels sind Ältere in der Wirtschaft zunehmend gefragt. Ihr Expertenwissen, aber auch eine höhere Flexibilität, als sie andere Generationen aufweisen, machen die älteren Menschen für den Arbeitsmarkt interessant.

Das Können und die Erfahrung der Älteren werden also weitergegeben. Davon profitieren viele. Zumal es den meisten der Senioren bei ihrem Engagement nicht um materiellen Nutzen geht. Vielmehr ist ihnen wichtig, immer noch beziehungsweise wieder eine Rolle in der Gesellschaft zu spielen. Sie können einen Beitrag für das Allgemeinwohl leisten, indem sie sich einbringen. Das hat zuletzt gerade auch das große ehrenamtliche Engagement für die Flüchtlinge gezeigt.

Studie zeigt die hohe Motivation

Die neuen Alten bleiben geistig fit und körperlich gesund. Und vor allem sind sie motiviert. Eine Studie der Körberstiftung zeigt, dass besonders 65-Jährige und älter sich für den Lebensabschnitt viel vornehmen. „Neues erlernen“ wollen beispielsweise deutlich mehr Senioren als Menschen zwischen 14 und 29 Jahren.

Die Ausstellung „Europas neue Alte“ im Museum Europäischer Kulturen porträtiert Personen im Rentenalter. Fotografien und Interviews dokumentieren die Lebensumstände, das Umfeld und den Alltag, wie aktiv die Ruheständler ihren Alltag gestalten und wie sie am Leben teilnehmen.

Und nicht nur das: Viele Frauen und Männer ab 65 Jahren wollen den Beruf weiterführen, sich weiterbilden, Sport treiben und Kultur erleben. „Entspannen“ wollen der Studie zufolge zwar auch viele der älteren Befragten, aber nicht so viele, wie es die Gruppe der 14- bis 29-Jährigen am liebsten tun würde.

Diese Einstellung dürfte Deutschland in Zukunft prägen. Denn die Zahl der Alten nimmt zu. Zwischen 1990 und 2014 hat sich die Zahl der Menschen ab 65 Jahren bundesweit um rund 5,2 Millionen auf mittlerweile 17,1 Millionen erhöht. Das entspricht einem Anstieg um 43 Prozent, so das Statistische Bundesamt. Im gleichen Zeitraum wuchs die Gesamtbevölkerung nur um knapp zwei Prozent.

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Viele Ältere wollen ihren Beruf weiterführen

Die Ruheständler geben den Ton an

Damit wächst auch der Einfluss der Älteren in der Gesellschaft. So stellte die Generation 60 plus bei der letzten Bundestagswahl im Jahr 2013 bereits gut ein Drittel der Wahlberechtigten. Das waren laut dem Statistischen Bundesamt mehr als doppelt so viele wie die Generation der unter 30-Jährigen.

Wie das kommt? Die Lebenserwartung steigt aufgrund der immer besseren Lebensbedingungen deutlich an. Das Alter ist mehr und mehr eine eigenständige Lebensphase geworden, die oftmals mehrere Jahrzehnte umfasst. Wer beispielsweise 1960 in den Ruhestand wechselte, der kam im Durchschnitt nur etwa zehn Jahre lang in den Genuss der gesetzlichen Altersversorgung. Heute sind es der Statistik nach fast 20 Jahre.

Deutschland wird immer mehr zu einem Land des langen Lebens. Dieses Geschenk an Lebenszeit nutzen die Menschen. Sie haben in der Regel sieben Jahre länger zu leben und somit mehr Zeit für Aktivitäten, Engagements und auch, um ihren Erfahrungsschatz weiterzugeben. Diese Ergebnisse und mehr Fakten zum Thema „Länger leben“ lesen Sie auf der Website des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V.

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