Investieren mit wenig Geld – Geldanlage für jedermann

Junge Menschen beschäftigen sich kaum mit dem Thema Geldanlage. Dafür, so die Ansicht, fehle das Geld und man habe dafür noch viel Zeit. Aber: Wer früh mit dem Investieren anfängt, kann auch mit wenig Geld oftmals ein kleines Vermögen aufbauen.

Ein eigenes Auto, eine größere Mietwohnung, oder gar die eigenen vier Wände – die Wunschliste junger Menschen ist lang. Wie soll da noch Geld zum Investieren übrigbleiben? Gerade junge Menschen haben oft nicht das Geld, um einen größeren Betrag auf einmal anzulegen. Doch auch mit wenig Geld kann man langfristig viel erreichen.

Über viele Jahrzehnte war das Sparbuch in Deutschland besonders beliebt. Hier konnte man immer, wenn ein wenig Geld übrig blieb, einzahlen oder eben bei Bedarf abheben. Doch heute ist das Sparbuch keine sinnvolle Wahl. Seit Jahren gibt es hier nur noch eine minimale Verzinsung. Wenn man die Inflationsrate mitberücksichtigt, wird das Geld auf dem Sparbuch nicht mehr, sondern automatisch weniger. Doch welche weiteren Anlagemöglichkeiten bieten sich an? Eine mögliche Lösung für den langfristigen Vermögensaufbau sind Fondssparpläne.

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Investieren mit wenig Geld: Fondssparpläne machen es möglich

Dort können Sparer schon mit wenig Geld einsteigen und ab 25 Euro pro Monat Geld auf die Seite legen. Diese Summe kann dann in einen Fonds ihrer Wahl, z.B. einen Aktien-, Anleihe- oder Mischfonds, fließen. So können Anleger nämlich den zu ihrer Risikoneigung, ihren Anlagezielen und ihrem Anlagehorizont passenden Investmentfonds wählen.

Risikofreudige Sparer zum Beispiel können mehr in Aktien investieren. Wer vorsichtiger ist, wählt eher einen Misch- oder einen Rentenfonds. Fondslösungen bieten den Vorteil einer breiten Streuung über eine Vielzahl an Wertpapieren. Eine negative Entwicklung einzelner Aktien oder Anleihen kann so durch die positive Entwicklung anderer Wertpapiere ausgeglichen werden.

Risiken am Kapitalmarkt einkalkulieren

Risikolos gibt es das alles nicht. Gerade wer am Kapitalmarkt investiert, muss damit rechnen, auch starke Verluste zu machen. Dabei gilt, dass Anlagen, die eine hohe Rendite versprechen, auch mit hohen Risiken verbunden sind. Das heißt, hier sind die Kurs- und Verlustrisiken in der Regel höher als bei vergleichsweise sicheren Investments.

Langfristigkeit zahlt sich aus: Je länger der Anlagehorizont, desto geringer die Wahrscheinlichkeit von Verlusten. Laut dem DAX®-Rendite-Dreieck für die monatliche Geldanlage lag der DAX® in der Vergangenheit nach zwölf Jahren selten im Minus. Hierbei ist zu beachten, dass vergangenheitsbezogene Daten zwar kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung sind. Wer langfristig anlegt, kann Kursschwankungen jedoch mit hoher Wahrscheinlichkeit über die Zeit ausgleichen.

Das DAX®-Rendite-Dreieck für die monatliche Geldanlage bildet die durchschnittliche jährliche Rendite ab, die in der Vergangenheit erzielt werden konnte, wenn über einen betrachteten Zeitraum mit konstanten monatlichen Beträgen in eine Aktienanlage mit der Wertentwicklung des DAX® eingespart wurde. Berechnungsgrundlage sind die Schlussstände des DAX® der jeweiligen Monate.

DAX® ist eine eingetragene Marke der Deutsche Börse AG.
Investieren mit wenig Geld

Mit wenig Geld langfristig ein kleines Vermögen aufbauen

Und schließlich bieten Sparpläne ein hohes Maß an Flexibilität. Sie können ausgesetzt werden, wenn das Geld einmal knapp ist. Oder Sparer entscheiden sich, die monatliche Sparrate zu erhöhen, weil sie eine Gehaltserhöhung bekommen haben.

Doch vor allem kann so, wie ein Rechenbeispiel zeigt, auch beim Investieren mit wenig Geld langfristig eine ansehnliche Summe erreicht werden. Angenommen, ein Privatanleger investiert 25 Euro pro Monat über 40 Jahre, also insgesamt 12.000 Euro. Liegt die Rendite zum Beispiel bei vier Prozent im Schnitt, dann ergibt sich daraus ein Betrag von fast 30.000 Euro. 1)

Auch für die Anlage Ihrer vermögenswirksamen Leistungen bieten sich Fondssparpläne an. Bei einem Fondssparplan im Rahmen der sogenannten vermögenswirksamen Leistungen zahlen oftmals Arbeitgeber, soweit die Voraussetzungen erfüllt sind, bis zu 40 Euro im Monat dazu. Damit können Sparer noch mehr herausholen.


1) Diese Modellrechnung ist unverbindlich. Die angenommene Wertentwicklung pro Jahr ist ein geschätzter Wert und kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung. Diese Annahme ist aus langjährigen Durchschnittswerten der Vergangenheit abgeleitet und beruht auf Szenarien mit unterschiedlichen (sowohl positiven als auch negativen) Marktbedingungen, welche die Art und die Risiken der in die Annahme eingezogenen Arten von Finanzinstrumenten widerspiegeln, ohne Berücksichtigung von Kosten. Das tatsächliche Ergebnis ist von der aktuellen Kapitalmarkt- und Währungsentwicklung abhängig und kann somit besser oder schlechter ausfallen. Die Anlage erfolgt zum Ausgabepreis, d.h. unter Berücksichtigung des Ausgabeaufschlags. Neben den bereits auf Fondsebene anfallenden Kosten (wie z.B. Verwaltungsvergütung) werden keine weiteren Kosten (wie z.B. Depotgebühren) oder evtl. steuerliche Auswirkungen berücksichtigt, die sich mindernd auf die Wertentwicklung auswirken. Hinweis bei Modellrechnungen zu Auszahlplänen: Die laufenden Auszahlungen müssen der aktuellen Wertentwicklung angepasst werden, um das angestrebte Ziel zu erreichen. Quelle: MEAG

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Den Zinseszinseffekt nutzen

Dass eine langfristige Anlagedauer wichtig ist, liegt daran, dass dabei der sogenannte Zinseszinseffekt zum Tragen kommen kann. Das funktioniert so: Jemand zahlt in einen Fonds einen Betrag von 300 Euro im ersten Jahr ein. Angenommen, er bekommt in diesem ersten Jahr eine Verzinsung von drei Prozent. Somit hat er am Ende des ersten Jahres nun ein Guthaben von 309 Euro, wenn der erwirtschaftete Ertrag von 9 Euro wieder angelegt wurde.

Im zweiten Jahr werden nicht mehr nur die zuerst eingezahlten 300 Euro verzinst, sondern auch der wieder angelegte Ertrag von neun Euro im ersten Jahr. Sofern ein Vermögen jedes Jahr im Wert wächst, sorgt dieser Effekt dafür, dass am Ende deutlich mehr als die eingezahlte Summe herauskommen kann.

Frühzeitig investieren zahlt sich aus

Experten sprechen vom magischen Dreieck der Geldanlage. Es besteht aus Rendite, Sicherheit und Verfügbarkeit des angelegten Kapitals. Entscheidend ist, dass nie alle drei Ziele gleichermaßen erfüllt werden können. Wer eine höhere Rendite will, muss folglich entweder die Sicherheit oder die Verfügbarkeit seines Kapitals vernachlässigen.

Unabhängig davon, ob Anleger bei der Wahl der Anlageformen nun die Chance oder die Sicherheit bei ihrer Anlage stärker betonen, entscheidend ist es, frühzeitig mit der Geldanlage zu beginnen und langfristig anzulegen. Denn auch das Investieren mit geringen Beträgen hat in der Regel auf lange Sicht positive Effekte. Die Zeit arbeitet also für den Sparer: Je früher jemand anfängt, desto größer sind die Chancen, einen ordentlichen Ertrag zu erzielen.

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