Investieren mit wenig Geld – Geldanlage für jedermann

Viele Geldanlagen lohnen sich aufgrund niedriger Zinsen nicht mehr. Wer mit wenig Geld investieren möchte, braucht Alternativen. Die gute Nachricht: Die gibt es, und wer früh anfängt, kann auch mit geringem Budget oft ein kleines Vermögen aufbauen.

Zuallererst Einkommen und Ausgaben gegenüberstellen

Ein eigenes Auto, eine größere Mietwohnung oder gar die eigenen vier Wände – die Wunschliste junger Menschen ist lang. Wie soll da noch Geld zum Investieren übrig bleiben?

Die gute Nachricht: Geldanlage ist für jeden möglich. Im ersten Schritt müssen sich Sparer dafür allerdings Gedanken über ihre persönlichen Finanzen machen. Das heißt: Sie müssen sich einen Überblick über das eigene Einkommen und die Ausgaben verschaffen.

Investmentfonds – die zeitgemäße Antwort auf Altersvorsorge und Geldanlagen

Je nach persönlicher Lebenssituation unterscheiden sich oftmals auch die finanziellen Ziele, die man erreichen möchte:
Mit ERGO Investmentprodukten schaffen Sie ideale Voraussetzungen, Ihre finanziellen Ziele zu erreichen. Dabei stehen Ihnen mit den Anlageformen Einmalanlage, Fondssparplan oder Auszahlplan aussichtsreiche Möglichkeiten zur Verfügung. Vereinbaren Sie ganz einfach ein Beratungsgespräch.

Wie mit der 50-30-20-Regel etwas für die Geldanlage übrig bleibt

Hilfreich ist es dann, die 50-30-20-Regel anzuwenden. Sie besagt, dass rund die Hälfte der Einnahmen, also 50 Prozent, für lebensnotwendige Grundausgaben wie Miete, Strom, Essen oder die Kosten für ein Auto vorgesehen sein sollten. 30 Prozent sollte jeder für seine persönlichen Ausgaben einkalkulieren. Dazu zählen unter anderem Hobbys, Urlaub oder Einrichtung. Um das konsequent umzusetzen, ist das Führen eines Haushaltsbuches hilfreich. Damit lassen sich Einsparpotenziale erkennen und die Einnahmen so budgetieren, dass schließlich 20 Prozent des Einkommens für einen Notgroschen und zum Investieren übrig bleiben.

Gerade bei jungen Menschen, die studieren oder gerade erst ins Berufsleben eingestiegen sind, dürften dabei zwar nur kleinere Beträge herauskommen. Aber auch mit wenig Geld lässt sich langfristig investieren. Über viele Jahrzehnte war das Sparbuch in Deutschland besonders beliebt. Hier konnte man immer, wenn ein wenig Geld übrig blieb, einzahlen oder eben bei Bedarf abheben. Doch heute ist das Sparbuch keine sinnvolle Wahl. Seit Jahren gibt es hier nur noch eine minimale Verzinsung.

Daran hat auch die Corona-Krise im Jahr 2020 nichts geändert. Vielmehr hat sie dazu geführt, dass die führenden Notenbanken bereits angekündigt haben, die Zinsen für einen längeren Zeitraum niedrig zu halten, um die Erholung der Wirtschaft von den Folgen des Lockdowns zu unterstützen. Mit anderen Worten: Die extrem niedrigen Zinsen sind für lange Zeit zementiert.

Investieren mit wenig Geld – die Investmentwelt von heute macht es möglich

Das bedeutet, dass das Geld auf dem Sparbuch oder dem Tagesgeldkonto bei Berücksichtigung der Inflationsrate nicht mehr, sondern automatisch weniger wird. Doch welche weiteren Anlagemöglichkeiten bieten sich an? Eine mögliche Lösung für den langfristigen Vermögensaufbau sind Fondssparpläne.

Private Rentenversicherung

Maximale Anlageflexibilität, Renditechancen und Sicherheit nach Wunsch. Sie müssen Ihr Leben lang arbeiten und wollen deshalb auch im Ruhestand auf nichts verzichten. Das Leben ist voller Überraschungen. Gut, wenn Ihre Altersvorsorge da mithält. ERGO bietet Ihnen attraktive flexible Altersvorsorgeprodukte, damit Sie sich Ihre Träume und Wünsche im Alter erfüllen können.

Fondssparpläne – breite Streuung, hohe Flexibilität

Dort können Sparer schon mit Beträgen ab 25 Euro pro Monat Geld auf die Seite legen. Diese Summe kann dann in einen Fonds ihrer Wahl fließen. So haben Anleger zum Beispiel Aktien-, Anleihe- oder Mischfonds zur Auswahl. Und damit kann jeder den zu seiner Risikoneigung, seinen Anlagezielen und seinem Anlagehorizont passenden Investmentfonds wählen.

Risikofreudige Sparer können mehr in Aktien investieren. Wer weniger risikoaffin ist, wählt eher einen Misch- oder einen Rentenfonds. Fondslösungen bieten zudem den Vorteil einer breiten Streuung über eine Vielzahl an Wertpapieren. Eine negative Entwicklung einzelner Aktien oder Anleihen kann so durch die positive Entwicklung anderer Wertpapiere ausgeglichen werden. Wichtig ist es, bei der Auswahl eines Anlagevehikels neben der Wertentwicklung und dem darin enthaltenen Risiko auch auf die Höhe der Nebenkosten und Gebühren zu achten. Denn diese gehen direkt zu Lasten der Rendite.

Risiken am Kapitalmarkt einkalkulieren

Grundsätzlich gilt es, bei allen Anlagen aber das magische Dreieck der Geldanlage zu berücksichtigen. Es besteht aus Rendite, Sicherheit und Verfügbarkeit des angelegten Kapitals. Entscheidend ist, dass nie alle drei Ziele gleichermaßen erfüllt werden können. Wer eine höhere Rendite will, muss folglich entweder die Sicherheit oder die Verfügbarkeit seines Kapitals vernachlässigen.

Daher sind Anlagen, die eine hohe Rendite versprechen, auch mit entsprechenden Risiken verbunden. Das heißt, hier sind die Kurs- und Verlustrisiken in der Regel höher als bei vergleichsweise sicheren Investments.

Renditestarke Aktienanlage

Dafür zahlt sich Langfristigkeit bei Aktien aus: je länger der Anlagehorizont, desto geringer die Wahrscheinlichkeit von Verlusten. Laut dem DAX®-Rendite-Dreieck für die monatliche Geldanlage lag der deutsche Leitindex in der Vergangenheit nach zwölf Jahren selten im Minus. Hierbei ist zu beachten, dass vergangenheitsbezogene Daten zwar kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung sind. Wer langfristig anlegt, kann Kursschwankungen jedoch mit hoher Wahrscheinlichkeit über die Zeit ausgleichen.

Das DAX®-Rendite-Dreieck für die monatliche Geldanlage bildet die durchschnittliche jährliche Rendite ab, die in der Vergangenheit erzielt werden konnte, wenn über einen betrachteten Zeitraum mit konstanten monatlichen Beträgen in eine Aktienanlage mit der Wertentwicklung des DAX® eingespart wurde. Berechnungsgrundlage sind die Schlussstände des DAX® der jeweiligen Monate.

DAX® ist eine eingetragene Marke der Deutsche Börse AG.

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Mit wenig Geld langfristig ein kleines Vermögen aufbauen

Und schließlich bieten Sparpläne ein hohes Maß an Flexibilität. Sie können ausgesetzt werden, wenn das Geld einmal knapp ist. Oder Sparer entscheiden sich, die monatliche Sparrate zu erhöhen, weil sie eine Gehaltserhöhung bekommen haben.

Doch vor allem kann so, wie ein Rechenbeispiel zeigt, auch beim Investieren mit wenig Geld langfristig eine ansehnliche Summe erreicht werden. Angenommen, ein Privatanleger investiert 25 Euro pro Monat über 40 Jahre, dann sind das insgesamt 12.000 Euro. Liegt die Rendite zum Beispiel bei vier Prozent im Schnitt, dann ergibt sich daraus ein Betrag von fast 30.000 Euro und ein entsprechender Gewinn von 18.000 Euro. 1)

Zusätzliche Einkommenschancen nutzen

Auch für die Anlage von sogenannten vermögenswirksamen Leistungen bieten sich Fondssparpläne an. Bei einem Fondssparplan im Rahmen der vermögenswirksamen Leistungen zahlen oftmals Arbeitgeber, soweit die Voraussetzungen erfüllt sind, bis zu 40 Euro im Monat dazu. Damit können Sparer noch mehr herausholen.

1) Diese Modellrechnung ist unverbindlich. Die angenommene Wertentwicklung pro Jahr ist ein geschätzter Wert und kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung. Diese Annahme ist aus langjährigen Durchschnittswerten der Vergangenheit abgeleitet und beruht auf Szenarien mit unterschiedlichen (sowohl positiven als auch negativen) Marktbedingungen, welche die Art und die Risiken der in die Annahme eingezogenen Arten von Finanzinstrumenten widerspiegeln, ohne Berücksichtigung von Kosten. Das tatsächliche Ergebnis ist von der aktuellen Kapitalmarkt- und Währungsentwicklung abhängig und kann somit besser oder schlechter ausfallen. Die Anlage erfolgt zum Ausgabepreis, d. h. unter Berücksichtigung des Ausgabeaufschlags. Neben den bereits auf Fondsebene anfallenden Kosten (wie z. B. Verwaltungsvergütung) werden keine weiteren Kosten (wie z. B. Depotgebühren) oder evtl. steuerliche Auswirkungen berücksichtigt, die sich mindernd auf die Wertentwicklung auswirken. Hinweis bei Modellrechnungen zu Auszahlplänen: Die laufenden Auszahlungen müssen der aktuellen Wertentwicklung angepasst werden, um das angestrebte Ziel zu erreichen. Quelle: MEAG

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Den Zinseszinseffekt nutzen

Dass aber in jedem Fall eine langfristige Anlagedauer wichtig ist, liegt daran, dass dabei der sogenannte Zinseszinseffekt zum Tragen kommen kann. Das funktioniert so: Jemand zahlt in einen Fonds einen Betrag von 300 Euro im ersten Jahr ein. Angenommen, er bekommt in diesem ersten Jahr eine Verzinsung von drei Prozent, also neun Euro. Wird dieser erwirtschaftete Ertrag wieder angelegt, dann hat der Anleger am Ende des ersten Jahres ein Guthaben von 309 Euro.

Im zweiten Jahr werden somit nicht mehr nur die zuerst eingezahlten 300 Euro verzinst, sondern 309 Euro. Sofern ein Vermögen jedes Jahr im Wert wächst, sorgt dieser Effekt dafür, dass am Ende deutlich mehr als die eingezahlte Summe herauskommen kann.

Frühzeitig investieren zahlt sich aus

Und schließlich ist ein entscheidender Anlagetipp, frühzeitig mit der Geldanlage zu beginnen und langfristig anzulegen. Denn die beschriebenen positiven Effekte des langfristigen Anlegens gelten in der Regel auch, wenn jemand mit wenig Geld investiert. Die Zeit arbeitet also für den Sparer: Je früher jemand anfängt, desto größer sind die Chancen, das auf die Seite gelegte Geld ordentlich zu vermehren.

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