Drohnen: Was muss ich beachten?

Der Traum vom eigenen Flugroboter ist heute leicht zu erfüllen: Denn Drohnen sind für viele erschwinglich geworden. Doch einfach abheben sollte man damit nicht – zumindest nicht ohne eine gute Versicherung.

Vorbereitung ist alles

Damit Sie Ihr Hobby ohne Ärger genießen können, sollten Sie sich vorbereiten. Anders als bei den meisten technischen Geräten reicht es bei Drohnen nicht, das für sich am besten geeignete Modell zu finden. Jeder Hobbypilot sollte die gesetzlichen Regelungen kennen.

Haftpflicht für Drohnen ist Pflicht

Sobald man sich eine Drohne kaufen will, sollte Ihr erster Ansprechpartner nicht Ihr Fachhändler im Elektromarkt sein, sondern Ihr Versicherer. Denn für unbemannte Flugobjekte gibt es eine Pflicht zur Haftpflichtversicherung. Und die brauchen Sie auch: Als Eigentümer müssen Sie nämlich unabhängig von einem Verschulden für jeden Schaden einstehen, den Ihr Flugobjekt bei Dritten verursacht.

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Haftpflichtversicherung für den Quadrocopter

Neue gesetzliche Bestimmungen für Drohnen

Ab Oktober 2017 müssen alle unbemannten Flugobjekte, die schwerer als 250 Gramm sind, gekennzeichnet sein. So lässt sich im Falle eines Schadens schnell der Eigentümer ermitteln.

Ebenso gilt ab Oktober ein verpflichtender Kenntnisnachweis für alle Piloten von Drohnen, die mehr als zwei Kilo wiegen – eine Art Führerschein also. Der Kenntnisnachweis bei einer vom Luftfahrtbundesamt ermächtigten Stelle kann ab 16 Jahren erbracht werden. Es zählt aber auch der Modellflug-Kenntnisnachweis eines Luftsportvereins. Diesen kann man ab einem Alter von 14 Jahren erwerben. Die Bescheinigung gilt für fünf Jahre. Wiegt die Drohne mehr als fünf Kilo, muss man zudem eine Flugerlaubnis bei der zuständigen Luftfahrtbehörde einholen.

Wichtig: Sie dürfen Ihre Drohne nur innerhalb Ihres Sichtbereichs fliegen lassen. Auch die Flughöhe ist begrenzt: Bei einer Höhe von 100 Metern ist Schluss.

Drohen

Und so fliegen wahre Champions. Sebastian Brandes, amtierender Deutscher Meister im Drohnenfliegen, zeigt in seinem Video die Faszination des Fliegens auf die andere Art.

Übung macht den Meister. Aber wo darf der Quadrocopter fliegen?

Da die Geräte meist sehr einfach zu bedienen sind, hat man den Dreh normalerweise in ein oder zwei Stunden raus und dann Flugspaß pur.

Schwieriger ist es, den richtigen Ort zum Üben für Quadrocopter und Co. zu finden. Wichtige Grundregeln sind hierbei: Nicht im Umfeld von Flugplätzen abheben. Ebenso tabu sind sensible Bereiche wie Atomkraftwerke, Menschenmassen, Unglücksorte und Industrieanlagen. Je nach Bundesland, Stadt oder Kreis gibt es unterschiedliche Flugverbotszonen. Hier sollten Sie sich vorab informieren.

Und überlegen Sie einfach, was Sie selbst stören würde. Dann sind Verbote, dass Sie zum Beispiel nicht unerlaubt mit einer größeren Kamera-Drohne über den Grundstücken Ihrer Nachbarn kreisen dürfen, ganz selbstverständlich. Und nun: guten Flug!

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