DFB-Pokal: acht krasse Achtelfinal-Überraschungen

Am 5. und 6. Februar steigt das Achtelfinale im DFB-Pokal. Zwar erreicht nicht allzu oft ein krasser Außenseiter die Runde der letzten 16. Dennoch gab es dort schon handfeste Sensationen. Hier die acht größten Überraschungen der letzten 30 Jahre …

4. März 2015:

Arminia Bielefeld – Werder Bremen 3 : 1

Der Drittligist krönte seine starke Saison mit dem Aufstieg – und auch im DFB-Pokal waren die Arminen kaum zu bremsen. Der zweifache Torschütze Manuel Junglas, gerade erst vom VfR Aalen auf die Alm gewechselt, war der Held des Abends. Auch Torhüter Alexander Schwolow, heute Stammkeeper beim SC Freiburg, zeichnete sich mehrfach aus. Beim sechsfachen Pokalsieger erzielte Ex-Nationalspieler Clemens Fritz den Anschlusstreffer – und flog später mit Gelb-Rot vom Platz.

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18. Dezember 2012:
Kickers Offenbach – Fortuna Düsseldorf 2 : 0

Vier Drittligaspiele in Folge hatten die Offenbacher verloren – gegen den Bundesligisten gelang der Befreiungsschlag. Der Fortuna gelang an diesem Abend fast gar nichts. Die Fans im ausverkauften Stadion am Bieberer Berg peitschten ihre Mannschaft immer wieder nach vorne. Späte Tore von Mathias Fetsch und Stefan Vogler machten die Sensation perfekt. Im Kickers-Team stand übrigens der spätere Nationalspieler André Hahn (jetzt FC Augsburg).

21. Dezember 2011:
Holstein Kiel – FSV Mainz 05 2 : 0

Ein Flutlichtspiel bei schwer bespielbarem Platz. Ein rappelvolles Stadion. Ein Bundesligist wird von einem viertklassigen Team niedergekämpft. Das ist DFB-Pokal. Die Mannschaft von Thomas Tuchel geriet bereits nach sechs Minuten durch ein Eigentor von Stürmer (!) Anthony Ujah in Rückstand. In der 64. Minute erhöhte Steve Müller auf 2 : 0 – der anschließende Sturmlauf der Mainzer blieb erfolglos. Der Jubel der 10.000 Fans war grenzenlos.

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22. Dezember 2010:
VfL Wolfsburg – Energie Cottbus 1 : 3

Mario Mandzukic und Edin Dzeko: ein Sturmduo, nach dem sich europaweit viele Topvereine die Finger leckten. An diesem Dezemberabend stahl den beiden jedoch ein gewisser Nils Petersen die Show. 0 : 3 hieß es zur Halbzeit zwischen dem Deutschen Meister von 2009 und dem Zweitligisten, zweimal hatte Petersen eingenetzt. Am Ende reichte es für das Team von Steve McClaren, der zwei Monate später gefeuert wurde, nur noch zum Ehrentreffer.

27. Oktober 2009:
VfL Osnabrück – Borussia Dortmund 3 : 2

Bevor sich Jürgen Klopp als BVB-Trainer mit zwei Meisterschaften und einem Pokalsieg ein Denkmal setzte, gab es ein paar Rückschläge. Zum Beispiel beim Drittligisten aus Niedersachsen. Schon zur Halbzeit führte der VfL durch zwei Tore von Angelo Barletta mit 2 : 0. Nuri Sahin und Lucas Barrios konnten zweimal verkürzen, Benjamin Siegert traf zum zwischenzeitlichen 3 : 1. Die 16.000 Fans verwandelten das Stadion an der Bremer Brücke in ein Tollhaus.

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20. Dezember 2006:
Alemannia Aachen – FC Bayern 4 : 2

Schöne Bescherung für die erfolgsverwöhnten Münchner: Zweimal in Folge waren sie Meister und Pokalsieger geworden, der Traum vom Hattrick endete am „Tivoli“. Nach 44 Minuten stand es durch Laurentiu Reghecampf (2) und Marius Ebbers 3 : 0 für den Bundesliga-Aufsteiger! Lukas Podolski und Mark van Bommel sorgten noch mal für Spannung, ehe Jan Schlaudraff alles klarmachte. Die Tage von Bayern-Trainer Felix Magath waren gezählt.

28. Oktober 1997:
Eintracht Trier – Borussia Dortmund 2 : 1

Regionalligist (dritthöchste Spielklasse) schlägt amtierenden Champions-League-Sieger! Der BVB war eigentlich gewarnt: In der 2. Runde hatten die Trierer UEFA-Cup-Gewinner Schalke 04 rausgeworfen. Doch Jürgen Kohler, Andreas Möller und Co. kamen einfach nicht ins Spiel. Rudi Thömmes und Marek Czakon trafen für die Eintracht, Kohler konnte nur noch verkürzen. Um ein Haar wäre Trier ins Endspiel eingezogen: Im Halbfinale verlor man gegen den MSV Duisburg erst nach Elfmeterschießen.

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10. Dezember 1988:
FC Bayern – Karlsruher SC 3 : 4

Die Bayern, damals klar auf dem Weg zur Meisterschaft, lagen schon nach acht Minuten mit 0 : 1 hinten. Ronald Wohlfarth und Jürgen Wegmann (2) schossen den FCB vorübergehend in Führung, doch am Ende siegte der Bundesligist aus Baden. Helmut Hermann (2), Jochen Heisig und Srecko Bogdan waren die Torschützen. Sensationell nach heutigem Ermessen auch die Zuschauerzahl: Ganze 7.000 Fans verloren sich im Olympiastadion!

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