Der DFB-Pokal in Zahlen: acht spannende und kuriose Fakten

Seit mehr als 85 Jahren wird der DFB-Pokal ausgespielt. Klar, dass es zu diesem Traditionswettbewerb zahlreiche interessante Zahlen gibt. Wir haben für Sie acht Fakten zum Lesen und Staunen zusammengestellt.

63 Spiele pro Saison

werden ab der 1. Hauptrunde ausgetragen, bis aus den 64 teilnehmenden Teams der Sieger ermittelt ist. Neu mit dabei: das ERGO Ballbesitz Gewinnspiel, bei dem ein glücklicher Teilnehmer einen Original-Spielball gewinnt, der vom Schiedsrichter der Partie signiert wird. Im Finale gibt es sogar eine höhere Gewinnchance – ERGO verlost zwei Spielbälle.

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Drei Endspiele

fanden bisher an einem gesetzlichen Feiertag statt. Das Finale 2020/21 wird Nummer vier, denn es steigt am Donnerstag, den 13. Mai, also an Christi Himmelfahrt. Auch 1984 wurde an diesem Feiertag der DFB-Pokalsieger ermittelt: Bayern München schlug am 31. Mai Borussia Mönchengladbach mit 8:7 nach Elfmeterschießen. 1953 besiegte Rot-Weiß Essen Alemannia Aachen am 1. Mai mit 2:1. Auch 1982 – der FC Bayern gewann gegen den 1. FC Nürnberg mit 4:2 – fiel das Endspiel auf den Maifeiertag.

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42 Edelsteine

zieren die DFB-Pokal-Trophäe: je 12 Turmaline und Bergkristalle sowie 18 Nephriten. Der materielle Wert des Wanderpokals, der seit 1965 für jeweils ein Jahr an den Finalsieger geht, wird von Kunstexperten auf 35.000 Euro geschätzt. Der Sockel der Trophäe wurde 1991 übrigens um fünf Zentimeter erhöht. So ist noch bis zum Jahr 2030 Platz für die Eingravierung der Sieger.

Vier Finaleinzüge in Folge

Das schaffte bisher nur Borussia Dortmund. In den Jahren 2014 bis 2017 erreichte der BVB jeweils das Endspiel. Jedoch gewann der Traditionsverein nur einmal: 2017 mit 2:1 gegen Eintracht Frankfurt. 2014 und 2016 behielt der FC Bayern die Oberhand, 2015 der VfL Wolfsburg. Zuletzt stand der Rekordsieger aus München (20 DFB-Pokal-Triumphe) dreimal in Folge im Finale. In dieser Saison kam für die Bayern jedoch schon in der 2. Runde das Aus: Sie scheiterten an Holstein Kiel.

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252 Tore

fielen in den 77 bisher ausgetragenen Endspielen im DFB-Pokal. Das ergibt einen Durchschnitt von 3,27 Treffern. Das Finale im Jahr 1977 (1. FC Köln – Hertha BSC) wurde nach einem 1:1 wiederholt, das zweite Spiel gewannen die Kölner mit 1:0. Seitdem gibt es auch im Finale bei Remis Elfmeterschießen. Fünfmal kam es bisher dazu, es fielen dabei zusätzlich 43 Tore.

Zum 43. Mal

steigt am 13. Mai 2021 das DFB-Pokal-Endspiel im Berliner Olympiastadion. In den Jahren zwischen 1936 und 1942 war die Arena sechsmal Schauplatz des Finales. Seit 1985 findet der Saisonhöhepunkt dieses traditionsreichen Wettbewerbs immer in diesem Stadion statt. Der zweithäufigste Austragungsort ist das Niedersachsenstadion in Hannover mit neun Endspielen.

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672 Kilometer Anfahrt

Kein deutscher Verein musste bisher weiter reisen als der Karlsruher SC, um das Pokalfinale in Berlin zu bestreiten. Der Weg im Mai 1996 lohnte sich für die Badenser nicht wirklich: Der 1. FC Kaiserslautern siegte mit 1:0. Die Amateure von Hertha BSC hatten es drei Jahre zuvor im Endspiel gegen Bayer Leverkusen leichter. Sie verloren zwar ebenfalls mit 0:1, von ihrer Geschäftsstelle bis zum Stadion sind es aber nur zehn Minuten. Zu Fuß.

Erst 5-mal

in den 77 Pokal-Spielzeiten schied der Titelverteidiger im Folgejahr in der 1. Runde aus. Zuletzt erwischte es Eintracht Frankfurt: Nach dem Triumph über den FC Bayern im Finale 2017/18 war 91 Tage später für Viertligist SSV Ulm 1846 Endstation. Unterklassige Teams waren auch für drei weitere amtierende Pokalsieger eine frühe Stolperfalle. Der 1. FC Kaiserslautern scheiterte 1996/97 an der SpVgg Greuther Fürth. Werder Bremen unterlag 1994/95 den Amateuren des FC Bayern. Die Offenbacher Kickers flogen schließlich 1970/71 beim VfR Heilbronn aus dem Wettbewerb. Nur der 1. FC Köln, Pokalsieger 1968, hatte in Runde 1 gegen einen Bundesligisten das Nachsehen: den VfB Stuttgart.

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