Die zehn größten DFB-Pokal-Rekorde – (fast) ohne den FC Bayern.

18-mal gewann der FC Bayern den DFB-Pokal, dreimal so häufig wie Werder Bremen, die zweiterfolgreichste Mannschaft. Dennoch sind bei Weitem nicht alle Bestmarken dieses Traditionswettbewerbes in der Hand des Rekordsiegers. Zehn spannende Pokalrekorde – fast ohne Beteiligung des FC Bayern.

Die meisten Pokalspiele …

… hat ein Akteur bestritten, der nur 5-mal in der deutschen Nationalmannschaft zum Einsatz kam: Miroslav Votava. 79 Spiele bestritt der Mittelfeldmotor für Borussia Dortmund und Werder Bremen zwischen 1974 und 1996 – ein unerreichter Wert. Ihm am nächsten kommt Karl-Heinz Körbel (Eintracht Frankfurt) mit 70 Einsätzen von 1972 bis 1991. Unter den noch aktiven Spielern liegt Claudio Pizarro mit 53 Partien für Werder Bremen und den FC Bayern ganz vorne.

Die meisten Tore in einem Spiel …

… erzielte kein Geringerer als der spätere Bundestrainer Helmut Schön. Am 28. August 1938 traf er beim 13:0 des Dresdner SC gegen Preußen Greppin 7-mal! Diese Bestmarke wurde seitdem lediglich zweimal egalisiert. Ernst Willimowski (1860 München) schoss 1942 beim 15:1 gegen SG SS Straßburg ebenfalls sieben Tore. 36 Jahre später war Dieter Hoeneß (VfB Stuttgart) siebenmal erfolgreich: beim 12:0 gegen den Spandauer SV.

DFB-Pokalsieger mit drei Vereinen …

… das schaffte als Trainer nur Karl-Heinz Feldkamp. „Kalli“ gewann den Pokal 1985 (Bayer Uerdingen), 1988 (Eintracht Frankfurt) und 1990 (1. FC Kaiserslautern). Unter den Spielern gibt es immerhin drei. Klaus Allofs holte den Pott mit Fortuna Düsseldorf (1979 und 1980), dem 1. FC Köln (1983) und Werder Bremen (1991). Thomas Kroth war mit dem 1. FC Köln (1983), dem Hamburger SV (1987) und Borussia Dortmund (1989) erfolgreich. Thorsten Legat siegte 1994 (Werder), 1997 (VfB Stuttgart) und 2001 (Schalke 04).

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Die meisten „Überstunden“ …

… hat bisher Hertha BSC gemacht. In der 76-jährigen Geschichte des DFB-Pokals gingen die Berliner bereits 51-mal in die Verlängerung. Schon in der Debütsaison des Wettbewerbs, der zwischen 1935 und 1943 noch Tschammerpokal hieß, musste der Traditionsklub „nachsitzen“. Erst nach Verlängerung wurde der VfL Bitterfeld mit 2:1 besiegt. Auch eines der beiden verlorenen Endspiele der Herthaner ging über 120 Minuten: das 0:1 gegen Fortuna Düsseldorf in der Saison 1978/79.

Die längste Siegesserie …

… hat ein Team hingelegt, das gerade wieder in die Bundesliga aufgestiegen ist: Fortuna Düsseldorf. Von August 1978 bis Februar 1981 gewannen die Rheinländer 18 DFB-Pokalspiele in Folge. Zweimal holten sie den Cup, ehe im Viertelfinale 1980/81 gegen Hertha BSC Endstation war. Zwar erreichte der FC Bayern später nach zwei Titeln in Folge (2013 und 2014) sogar das Halbfinale, doch seit 1994 werden nur noch sechs statt sieben Runden ausgetragen, sodass die Münchner lediglich auf 16 Siege kommen.

Sieben DFB-Pokalsiege als Spieler …

… da kommen wir am FC Bayern schwer vorbei. Bastian Schweinsteiger hält diesen Rekord: 2003, 2005, 2006, 2008, 2010, 2013 und 2014 gewann er den Titel. Eingeholt werden könnte der Mittelfeldspieler in dieser Saison von Claudio Pizarro. Der Peruaner müsste dazu mit Werder Bremen den Pott holen. An dieser Stelle noch eine weitere Bayern-Bestmarke: Gerd Müller hat mit 78 Treffern 30 Tore mehr als der Zweitplatzierte der ewigen DFB-Pokal-Torschützenliste, Dieter Müller (1. FC Köln).

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Drei Pokaltriumphe in Folge …

… hat tatsächlich nicht mal der FC Bayern geschafft. Dennoch gibt es einen einzigen Spieler, dem dieses Kunststück geglückt ist: Kurt Sommerlatt. Der mittlerweile knapp 90-jährige Karlsruher gewann 1955 und 1956 mit seinem Heimatverein Karlsruher SC den DFB-Pokal. Nach der Saison 1956/57 wechselte der Mittelfeldspieler zum FC Bayern und triumphierte im Dezember 1957 mit seinem neuen Verein erneut. Damals wurden die Endspiele nicht am Saisonende, sondern am Jahresende ausgetragen.

Die schwärzeste Finalserie …

… hat der MSV Duisburg hingelegt. 4-mal stand der Meidericher Spielverein 02 e. V. Duisburg, so der vollständige Name, in einem Pokalendspiel. Doch 1966, 1975, 1998 und 2011 gingen die „Zebras“ jeweils leer aus. Beim vorletzten Mal war es denkbar knapp. Erst in der 89. Minute war die Niederlage gegen den hohen Favoriten FC Bayern (Tor: Mario Basler) besiegelt. 2011 dagegen gab’s eine richtige Packung: 0:5 lautete der Endstand gegen Schalke 04.

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Drei Tore in einem Pokalendspiel …

… erzielte 1963 Uwe Seeler (Hamburger SV) beim 3:0 gegen Borussia Dortmund. Das ist nach wie vor die Bestmarke. Nur zwei Spieler haben seitdem einen Final-Dreierpack hingelegt. 1986 traf Roland Wohlfarth für den FC Bayern 3-mal beim 5:2 gegen den VfB Stuttgart. Mit dem gleichen Resultat wurden eben diese Bayern 2012 abgefertigt. Dreifacher Torschütze für das siegreiche Team von Borussia Dortmund: der jetzige Münchner Robert Lewandowski!

Der einzige echte Zweitligist als Pokalsieger …

… ist Hannover 96. Die Niedersachsen setzten sich im Finale 1992 gegen Borussia Mönchengladbach durch. Nach 120 torlosen Minuten scheiterten im Elfmeterschießen die Gladbacher Karlheinz Pflipsen und Holger Fach an 96-Torhüter Jörg Sievers. Es gibt noch zwei weitere Sieger mit Zweitliga-Bezug. Kickers Offenbach gewann 1970, war zu diesem Zeitpunkt aber bereits Erstligist (das Finale stieg erst im August). Und der 1. FC Kaiserslautern stieg 1996 aus der 1. Liga ab – und gewann den DFB-Pokal.

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