Digital Detox – Tipps für die Auszeit vom Smartphone

Smartphones gehören längst zum Alltag – ständig klingelt, blinkt und vibriert es um uns herum. Wenn Sie endlich eine Auszeit vom Smartphone brauchen, finden Sie hier Tipps zum Digital Detox, der „digitalen Entgiftung“.

Wie oft greifen Sie zum Smartphone?

Haben Sie schon einmal gezählt, wie oft Sie täglich aufs Smartphone blicken? Laut einer Studie greifen die Deutschen im Schnitt 88-mal pro Tag zum Handy und nutzen es durchschnittlich drei Stunden täglich. Diese Zeit verbringen die meisten mit den beliebtesten Funktionen: dem Lesen von E-Mails, einem Blick in soziale Netzwerke oder dem Überprüfen der Nachrichten im Internet. So spannend und interessant das auch sein kann, immer mehr Menschen spüren eine Abhängigkeit vom Smartphone.
Ein ausufernder Konsum digitaler Inhalte hat langfristig Auswirkungen. Die ständige Reizüberflutung setzt unser System und Gehirn in Alarmbereitschaft, was zu Stress und Konzentrationsstörungen führen kann. Eine allabendliche Handynutzung lässt den Körper schwer zur Ruhe kommen und stört einen gesunden Schlaf. Nicht zuletzt können auch zwischenmenschliche Beziehungen darunter leiden, wenn der Partner seine Aufmerksamkeit bewusst lieber dem Smartphone als seinem Gegenüber schenkt.

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Digital Detox: der Verzicht aufs Handy

Sehnen Sie sich auch nach einer Pause vom stets griffbereiten Smartphone – einem Digital Detox (dt. digitale Entgiftung)? Diese „Kuren“ können sich positiv auf verschiedenste Lebensbereiche auswirken. Dafür müssen Sie gar nicht komplett auf Ihr Handy verzichten, sondern können auch mit leichten Detoxing-Übungen starten:

  • Dokumentieren Sie, wie oft Sie Ihr Smartphone nutzen. Können Sie Muster erkennen?
  • Erinnern Sie sich noch an die „echten“, analogen Wecker? Bringen Sie diesen doch mal wieder zum Einsatz. So greifen Sie nicht direkt in der Früh zum Smartphone.
  • Etablieren Sie ein Handyverbot zum Beispiel im Schlafzimmer oder zu festgelegten Uhrzeiten, etwa beim Abendessen, und genießen Sie die Zeit, ohne aufs Handy zu starren.
  • Stellen Sie Ihr Handy einfach mal auf lautlos. So müssen Sie nicht bei jeder Nachricht sofort nachschauen – ein befreiendes Gefühl!

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Neue Gewohnheiten: nicht mehr ständig erreichbar sein

Wann und wie oft das Handy benutzt wird, hängt auch von erlernten Gewohnheiten ab. Man ist gewissermaßen darauf trainiert, in bestimmten Situationen auf das Smartphone zu blicken. Ständige Erreichbarkeit setzt uns aber auch unter Druck – wir werden unruhig, haben Angst, etwas zu verpassen oder gar negative Reaktionen hervorzurufen, wenn wir tatsächlich einmal nicht vernetzt sind oder erst mit Verzögerung reagieren.
Dass Smartphones unseren Alltag immer mehr und mehr dominieren,
wird wie selbstverständlich hingenommen. Oft kann es aber helfen, Routinen zu ändern oder neue Verhaltensweisen gar nicht erst zu etablieren – denken Sie etwa im nächsten Urlaub daran, klare Handyzeiten zu definieren und das Gerät auch einfach mal abzuschalten. Die Entspannung im Urlaub kann dadurch nur steigen!
Sie fühlen sich überfordert und brauchen weitere Tipps, um Ihre Smartphone-Nutzung einzuschränken?

  • Es gibt verschiedene Apps, die den Digital-Detox-Trend aufgreifen und das Handy blockieren. Die App Forest zum Beispiel pflanzt während Ihrer Auszeit einen digitalen Baum. So kann nach und nach ein kleiner Wald entstehen, während Sie das Leben offline genießen.
  • Haben Sie schon den Flugmodus ausprobiert? Er sorgt dafür, dass keine Anrufe oder Nachrichten mehr auf Ihrem Telefon eingehen und Sie ablenken.
  • Planen Sie eine Challenge mit Freunden oder Ihrer Familie: Wer schafft die längste Pause vom Bildschirm oder kann ein Wochenende ohne Smartphone überleben? Stellen Sie Regeln auf, damit keiner die anderen oder sich selbst austricksen kann!

Die Verlockungen der sozialen Netzwerke

Abgesehen von den Gewohnheiten, die einen Rhythmus in den Alltag bringen und Sicherheit geben, ist noch ein weiterer Faktor stark für die Sucht nach dem Smartphone verantwortlich: Glücksgefühle. Persönliche Nachrichten oder Likes, die Ihnen in sozialen Netzwerken geschenkt werden, erfreuen und erwecken positive Gefühle. Jedes Handyklingeln löst die Sehnsucht und Hoffnung darauf aus, diese Gefühle zu wiederholen – und für diese Verlockungen unterbrechen wir gerne so manche Tätigkeit.
Dabei dürfen Sie aber nicht vergessen, dass positive Bestätigung nicht auf das digitale Umfeld beschränkt ist. Viel wichtiger ist es, reale soziale Kontakte zu pflegen, die auch wirklich Bestand haben. Auch der Fokus auf Selbstverwirklichung oder abwechslungsreiche Hobbys hilft dabei, sich vom Smartphone zu lösen und die Glücksgefühle wieder selbstverantwortlich und unabhängig zu erleben.

Digital Detox mit Freunden

Digital-Detox-Camps als radikale Entgiftungskur

In den USA – und inzwischen auch in Deutschland – haben sich bereits sogenannte Digital-Detox-Camps entwickelt. Hier versammeln sich gestresste Handynutzer, um einige Tage gemeinsam ohne Smartphone in der Natur zu entschleunigen. Im Fokus stehen dabei eine freie Zeiteinteilung, künstlerische oder sportliche Betätigung und die Rückbesinnung auf die Natur, wertvolle Lebenszeit und die Gemeinschaft. Die radikale Entgiftung soll schon manchem geholfen haben, die Sucht zu überwinden.

Den Smartphone-Konsum durch Digital Detox einschränken

Ein übermäßiger Smartphone-Konsum kann verschiedene Ursachen haben: soziale Erwartungen, Gewohnheiten oder den Wunsch nach Bestätigung und Anerkennung. Meist spielen diese Faktoren zusammen und machen es damit umso schwerer, sich vom Smartphone zu lösen.
Regelmäßige Digital-Detox-Phasen einzulegen, hilft Ihnen dabei, den Stress der ständigen Erreichbarkeit abzubauen und das System wieder zur Ruhe kommen zu lassen. Viel schöner ist aber der Aspekt, dass eine digitale Entgiftungskur Ihnen auch wieder mehr Zeit schenkt, um Beziehungen zu pflegen und Ihre Neugier den Dingen zu schenken, die Ihnen wirklich Freude bereiten. Wichtig ist dabei die Selbsterkenntnis, dass das Smartphone eigentlich nicht essenziell ist.

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