Fußballtrainer werden – Erfahrungsbericht

Fußballtrainer werden lohnt sich. Besonders die Betreuung von Kindern und Jugendlichen erfüllt einen wichtigen Auftrag – und kann sehr viel Spaß machen. Lesen Sie hier den Erfahrungsbericht eines Jugendtrainers.

Fußballtrainer Frank Halmanseder

Frank Halmanseder ist Jugendtrainer. Er coacht derzeit die B-Jugend des VfB Fallersleben (Niedersachsenliga) und hat in der Vergangenheit und punktuell heute noch Fußball-AGs in Grundschulen organisiert.

Deutschland ist Fußball-Weltmeister und wurde dieses Jahr auch wieder Europameister der U21-Nationalmannschaften. Um den Nachwuchs muss man sich beim Deutschen Fußball Bund (DFB) also zurzeit keine Sorgen machen. Doch woher kommen all die Talente und wer baut sie auf?
Laut DFB sind im deutschen Fußball 1,7 Millionen ehrenamtliche Mitarbeiter tätig. Zum Beispiel als Platzwart, Betreuer oder Trainer – mit oder ohne Ausbildung. Besonders wichtig dabei ist das Training und die Betreuung von Kindern und Jugendlichen.

Frank Halmanseder, B-Jugend-Trainer beim VfB Fallersleben (Niedersachsenliga), ist seit 2005 als Nachwuchscoach tätig. Seine ersten Einsätze hatte er bei den 5- bis 6-Jährigen, in der sogenannten „Pampersliga“: „Die haben alle viel Spaß, aber als Trainer brauchst du Geduld. Da pflückt auch mal einer auf dem Platz Blumen, statt dem Ball nachzujagen.“ Manchmal geht es zunächst auch darum, motorische Defizite aufzuarbeiten. „Es kommen Kinder, denen musst du erst mal die Rolle vorwärts und rückwärts beibringen.“ Fußballtrainer werden im Nachwuchsbereich – das ist viel mehr als Pass- und Schusstraining.

Fußballtrainer - taktisches Geschick und soziale Kompetenz

Ausbildung, Versicherung, soziale Kompetenz

Bei Jugendlichen kommen dann die typischen Aspekte des Heranwachsens hinzu: Probleme daheim oder Stress mit der Freundin. „Als Trainer bist du da auch der ,Kummerkasten‘“, sagt Halmanseder. „Ich sehe genau hin: Wer lässt den Kopf hängen, wer ist genervt?“ Einfühlsame Kommunikation ist in solchen Momenten besonders gefragt – schließlich kann auch der beste Trainer keine Garantie für regelmäßige Einsatzzeiten geben. Soziale Kompetenz ist wichtiger Teil der dreiwöchigen Trainer-Ausbildung zum Erwerb der C-Lizenz. Eine Grund-Versicherung im Trainings- und Spielbetrieb erfolgt über den Verein. Und wenn den Schützlingen mal was passiert? Halmanseder: „Da bin ich vor allem der seelische Betreuer, wirke beruhigend auf den Verletzten und auch die Mannschaft ein, denn das Spiel geht ja weiter.“

Der neue ERGO Unfallschutz

Im Eifer des Gefechts kann auf dem Spielfeld schon mal schnell was passieren. Bleibt dann die Gesundheit länger oder sogar dauerhaft beeinträchtigt, braucht es eine starke Unterstützung, die Ihnen wieder auf die Beine hilft. Wie der ERGO Unfallschutz. Als leistungsstarke Basisabsicherung dient eine einmalige Kapital- oder lebenslange monatliche Rentenleistung bei Invalidität. Beides zusammen ist auch möglich.

Weitere Zusatzleistungen lassen sich individuell kombinieren. Denn jeder hat ein eigenes Sicherheitsbedürfnis. Übrigens: Wählen Sie für Ihr Kind die Unfall-Assistenzleistung RehaHilfe Aktiv dazu, erhalten Sie jetzt 10 % Preisnachlass – auf den gesamten Beitrag!

Fußballtrainer einer Jugendgruppe

Fußballtrainer werden: Herausforderung und Geschenk

Eine Versicherung gegen anstrengende Eltern gibt es leider nicht. Manche sind der Privatcoach am Spielfeldrand, andere wollen mit aller Macht durchsetzen, dass ihr Kind zum Einsatz kommt. „Da brauchst du als Trainer ein dickes Fell“, verrät Frank Halmanseder. Doch für ihn überwiegen ganz klar die positiven Aspekte seiner Arbeit. Zu der Entwicklung von jungen Menschen beizutragen. Ihnen Respekt vorzuleben: „Bei uns wird jeder per Handschlag begrüßt, nicht nur Mitspieler und Trainer.“ Ihre Ausbildung zum Fußballer voranzutreiben. Wenn seine Jungs nach einem guten Spiel strahlend den Platz verlassen, ist das für ihn das größte Geschenk. Und natürlich träumt auch er den Traum jedes Nachwuchstrainers: dass einer seiner Jungs mal den Sprung zum Profi schafft. Fußballtrainer werden – das hat er nie bereut.

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