DFB-Pokal-Legende Gerhard Delling im Interview

„Sportschau“-Ikone Gerhard Delling blickt im Interview auf seine Karriere zurück und verrät seine persönlichen Höhepunkte aus 30 Jahren DFB-Pokal.

Gerhard Delling (59) ist eine Sportschau-Legende und gehört untrennbar zur DFB-Pokal-Berichterstattung im Fernsehen. Warum ihm das Möslestadion beim FC Freiburg besonders in Erinnerung geblieben ist und welche besonderen Momente für ihn unvergesslich bleiben, erfahren Sie hier.

Delling im Video

Im ersten Spiel kommentierte er vor Aufregung fast durch . . . der langjährige DFB-Pokal-Kommentator  erinnert sich im Interview an Karriere-Highlights aus dem DFB-Pokal.

Herr Delling, welches DFB-Pokalspiel ist Ihnen als Kommentator über die Jahre besonders in Erinnerung geblieben?

Gerhard Delling: Es war ein Halbfinale – Werder Bremen zu Gast bei Eintracht Frankfurt 1990/1991. Das war das allererste Spiel, von dem ich im Fernsehen berichtet habe. Es ging 2:2 aus. Das Rückspiel dann 6:3. Ich weiß noch ganz genau, wie aufgeregt ich damals war. Durch die vielen Tore und Szenen, die es in dem Spiel gab – und durch meine Aufregung – habe ich ohne Pause durchgesprochen!

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Gab es auch ein ganz besonderes DFB-Pokal-Finale?

Gerhard Delling: Also ich finde ja, dass jedes Finale besonders ist. Allein schon, wenn man am Tag des Finales nach Berlin kommt, spürt man diese ganz besondere Atmosphäre, weil die ganze Stadt in die Vereinsfarben gehüllt ist. Es fühlt sich immer an wie ein feierlicher Festtag! Auch für die nicht ganz so eingefleischten Fußballfans!

Ist der DFB-Pokal spannender als die Bundesliga?

Gerhard Delling: Der DFB-Pokal ist zumindest der kürzere Weg ins internationale Geschäft! Und er ist deswegen so spannend, weil mindestens in der ersten und zweiten Runde fast jeder noch eine echte Chance hat. Am Ende fokussiert es sich dann in der Regel schon auf die Allerbesten und da ist der Wettbewerb dann vergleichbar mit der Deutschen Meisterschaft.

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Im Unterschied zur Bundesliga gibt es im DFB-Pokal keinen Videobeweis. Die Puristen unter den Fußballfans freuen sich darüber – Sie auch?

Gerhard Delling: Ich bin schon seit vielen Jahren für den Videobeweis! Ich kann nicht verstehen, dass wir demnächst zum Mars fliegen, aber uns damit abfinden wollen, dass ein Ball als Tor gewertet wird, der gar nicht drin war. Das geht einfach nicht mehr! Aber ich würde ihn anders handhaben: Für mich müsste er eindeutig nur im Stadion passieren und dementsprechend auch nur beim Finale in Berlin. Und er müsste nur für die Mannschaften da sein, damit sie in prekären Situationen die Hand heben können und sagen können: Da ist was schiefgelaufen! Mir wird er sonst zu inflationär gebraucht.

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Wie hat sich der DFB-Pokal über die Jahre verändert?

Gerhard Delling: Er ist deutlich professioneller geworden. Während früher alles noch sehr von der Tagesform abhängig gewesen ist, ist es im Augenblick eigentlich eher so, dass schon noch Einstellung, aber eben auch die Taktik eine wichtige Rolle spielen. Und da mittlerweile auch in der 3. Liga taktisch hochdisziplinierte und gut geschulte Mannschaften zumindest mal für einen Tag ihre Spiele abliefern können, ist der DFB-Pokal dadurch auch wieder richtig spannend.

Video Balltragekind

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Gibt es ein Stadion, das Ihnen besonders in Erinnerung geblieben ist?

Gerhard Delling: Oh ja, da gibt es mehrere. Vor allem aus der Vergangenheit. Zum Beispiel Holstein Kiel oder als Pendant dazu im Süden das Möslestadion beim FC Freiburg. Da war die Atmosphäre ganz besonders, weil die Zuschauer nicht nur relativ nah am Spielfeld saßen, sondern zum Teil sogar an den Außenlinien standen. Ansonsten können wir mit der Stadionsituation in Deutschland – besonders seit der WM 2006 in Deutschland – sehr zufrieden sein. Bei uns sind die Stadien immer voll und die Stimmung gerade im DFB-Pokal geht bis unters Dach! Das hat einen ganz besonderen Reiz!

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