Augen entspannen: 7 Übungen für den Alltag

PC, Tablet, Smartphone, Fernseher – unsere Augen leisten Höchstarbeit. Hinzu kommen Sonne, Stress und trockene Luft. Hier sind sieben Wohlfühl-Übungen für Bildschirmarbeit und Freizeit, um die Augen zu entspannen.

Augenentspannung – gewusst wie!

Im Büroalltag und auch zu Hause sind die Augen durch das ständige Starren auf die verschiedenen Bildschirme sehr gefordert. Zur Schonung der Augen gibt es ein paar einfache Tipps.

So können Sie Ihren Augen im stressigen Alltag etwas Gutes tun:

  • Augen brauchen Feuchtigkeit. Achten Sie daher auf eine ausreichende Luftfeuchtigkeit in den Räumen. Das gilt besonders für die Wintermonate, wenn die auch trockene Heizungsluft den Augen zusetzt.
  • Regelmäßiges Lüften befeuchtet die Luft und verbessert das Raumklima. Wenn Räume nur schwierig zu lüften sind, können Luftbefeuchter helfen.
  • Bei brennenden oder trockenen Augen können Augentropfen weiterhelfen. Diese gibt es auch auf natürlicher Basis.

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7 Übungen zum Augenentspannen

Zudem sind einfache Übungen ideal, um die Augen zu entspannen. Sie sind regelrechte Fitmacher für das Sehorgan. So schützen Sie die Augen vor Überanstrengung und können sogar Kurzsichtigkeit vorbeugen.

Blinzeln & zwinkern

Während der Bildschirmarbeit verringert sich die Zahl des Lidschlags. Statt wie sonst etwa 15-mal pro Minute die Lider kurz zu schließen, sind es beim Blick auf die Screens nur fünfmal. Die Devise lautet daher: bitte mit den Wimpern klimpern. Blinzeln Sie sehr bewusst, um das Auge mit genügend Feuchtigkeit zu versorgen. Eine ausreichend befeuchtete Hornhautoberfläche ist wichtig. Sie sollte nicht austrocknen.

Ein wirkungsvolles Augentraining ist zudem das Zwinkern. Es befeuchtet die Augen. Wer ein Auge zukneift, während er das andere offen hält, trainiert dazu noch Gesichts- und Augenmuskeln. Das ist Wellness für das Sehorgan und hilft, die Augen zu entspannen.

Tipp: Bei der Bildschirmarbeit wird vermehrt Rhodopsin benötigt. Das ist ein Sehpigment in der Netzhaut, das auch als Sehpurpur bezeichnet wird. Um Rhodopsin zu bilden, ist Vitamin A notwendig. Deshalb auf eine ausreichende Vitamin-A-Versorgung durch die Ernährung achten: Vor allem Leber und Seefisch enthalten viel davon. Aber auch Eier und Milchprodukte sind eine gute Vitamin-A-Quelle. Als Vorstufe des Vitamins gilt Betacarotin, das in rotem, grünem und gelbem Obst und Gemüse enthalten ist. Karotten, Paprika, Kirschen und Co. dürfen also reichlich auf Ihrem Speiseplan stehen.

Reduzieren Sie Ihre Kosten für eine Sehhilfe

Gerade Sehhilfen sind für Millionen von Menschen selbstverständlich, leider aber auch häufig sehr teuer. Treffen Sie eine private Vorsorge, wo die Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse begrenzt sind.

Training für die Augenmuskeln

Zeit für eine wohltuende Gymnastikrunde für die Augenmuskeln: Durch Bewegungen der Augäpfel werden die Augenmuskeln gedehnt, gelockert und entspannt. Einseitigen Belastungen können Sie so etwas entgegensetzen.

Dafür folgende Augenübungen am besten fünfmal pro Tag durchführen:

  • Beide Augen in waagerechter Richtung von rechts nach links und zurück bewegen.
  • So weit wie möglich nach oben blicken. Dann so weit wie möglich nach unten schauen.
  • Mit den Augen Kreisbewegungen ausführen: einmal links herum, einmal rechts herum.
  • Sich vor dem geistigen Auge eine liegende Acht vorstellen. Ziffer mit rollenden Augen nachzeichnen.

Herzhaft gähnen

Gähnen tut gut – und ist gleichzeitig eine Übung zum Augenentspannen. Denn durch das Gähnen dehnen sich die Gesichtsmuskeln und relaxen. Das betrifft auch die Augenpartie. Darüber hinaus wird das Gehirn – und damit das Sehzentrum – besser durchblutet und mit Sauerstoff versorgt.

Gähnen regt auch die Bildung von Tränenflüssigkeit an – und das Auge wird befeuchtet.

Bei Tageslicht in die Ferne blicken

Beim Lesen oder bei der Bildschirmarbeit im Büroalltag sind die Augenmuskeln in höchstem Maße gefragt. Brennende Augen, Kopfschmerzen und Muskelverspannungen können die Folgen sein.

Um die Augen zu entspannen, sollten Sie sich regelmäßig Pausen gönnen. Immer wieder aufschauen und bei Tageslicht möglichst aus dem Fenster in die Ferne blicken. Das entspannt den Ziliarmuskel des Auges.

Augen entspannen - 7 Übungen für den Alltag

Augenpartie massieren

Zu den wirksamen Entspannungsübungen gehört, den knöchernen Rand der Augenhöhle mit kreisenden Bewegungen zu massieren. Schöner Nebeneffekt: Die Massage regt gleichzeitig die Durchblutung an. Auch eine Stirn-Massage sorgt für rasche Entspannung von Gesichtsmuskulatur und Augen: dafür mit beiden Mittelfingern die Mitte der Stirn mit kleinen, kräftigen Kreisbewegungen massieren. Dann weiter kreisend die Finger über die Schläfen an den Ohren entlang zum Kiefergelenk führen. Wenn Sie die Augen dabei schließen, befeuchten Sie gleich noch das Sehorgan. Eine ähnliche Übung mit sanft trommelnden Fingern wirkt ebenfalls kleine Wunder.

Beim Lidzucken kann ein vorsichtiges Massieren der Lider hilfreich sein. Machen Sie sich keine Sorgen: Auch wenn die Ursachen des Lidzuckens noch nicht genau erforscht sind, ist das Zucken von Ober- und Unterlid meist harmlos.

Augen mit der Handfläche abdecken

Schon mal vom Akkommodieren gehört? Bei diesem Augentraining schauen Sie abwechselnd mal auf einen Punkt in der Nähe, mal auf einen entfernteren Punkt. So geht’s: ein Auge mit der Handfläche abdecken. Die andere Hand vor dem offenen Auge mehrmals vor und zurück bewegen und den Blick mitwandern lassen. Dann die Seite wechseln.

Augenyoga – heute schon palmiert?

Im Yoga sind zahlreiche Übungen darauf ausgerichtet, den Körper zu entspannen. Das gilt auch für die Augenmuskeln sowie die gesamte Gesichts- und Nackenmuskulatur. Ein spezielles Augenyoga kann sich positiv auf das Sehorgan auswirken.

Für eine Übung strecken Sie die rechte oder linke Faust nach vorne aus und fokussieren den erhobenen Daumen mit den Augen. Dann einen zweiten und dritten Punkt im Raum suchen und schnell den Blick zwischen den drei Punkten wechseln. Dabei stets scharf stellen – und ruhig, tief und gleichmäßig atmen.

Eine andere Augenyoga-Übung ist das Palmieren. Palmieren bedeutet, die Augen mit den warmen Handinnenflächen zu bedecken. Die Dunkelheit und die Wärme entspannen die Augäpfel. Dabei ruhig und gleichmäßig atmen. Nach 15 Sekunden die Hände langsam lösen. Diese Augenentspannung ist eine typische Übung beim Augenyoga gegen Stress und Anspannung.

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Safety first: Sehorgan in der Freizeit vor greller Sonne schützen

Eine hochwertige Sonnenbrille hilft, um die Augen vor blendendem Sonnenlicht zu schützen und die Augen zu entspannen. Das gilt ganz besonders am Strand, in und auf dem Wasser, in Eis und Schnee. Zu viel Sonnenlicht blendet die Augen und reizt sie. Ein guter Sonnenschutz lässt schädliche UV-Strahlen und einen Teil des Blaulichts nicht ins Auge dringen.

Grundsätzlich gilt: Wer Augenbeschwerden hat, sollte bei plötzlich auftretenden Symptomen in jedem Fall einen Arzt aufsuchen. Auch bei leichten Beeinträchtigungen, die immer wiederkehren, ist es sinnvoll, die Ursachen abklären zu lassen.

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