Die neuen Alten und ihre Zukunft

Frauen und Männer hierzulande werden immer älter, und bleiben länger fit. Das wird das Leben von uns allen erheblich umkrempeln.

Altern verändert die Menschen

– körperlich und geistig. Und es verändert die Gesellschaft, wenn immer mehr Menschen länger leben. So wie dies in Deutschland der Fall ist. Nach einer Prognose des Statistischen Bundesamtes wird im Jahr 2030 etwa die Hälfte der Menschen hierzulande über 50 sein. Fast jeder Dritte ist dann 65 Jahre oder älter.
Ältere Menschen sind heute oft viel länger gesund und aktiver als früher. Sie wollen auch im Alter selbstbestimmt leben und aktiv in der Gesellschaft mitmischen. Sich Ziele und Aufgaben setzen, Neues lernen, sich engagieren – all dies sind wichtige Formen des selbstbestimmten Lebens im Alter. Entsprechend verändern sich der Lebensstil und die Lebensziele der über 60-Jährigen.

Die neuen Alten
Neue Wohnmodelle und Technik für Alltagsprobleme – darauf freuen sich die Senioren von morgen

Senioren sind konsumfreudiger als früher

Die „neuen Alten“ werden noch stärker als bisher auf ihr Wohlbefinden achten, dabei aber auch konsumfreudiger und offener für Neues sein. Reisen, Hobbys und eine aktive Freizeitgestaltung sind schon heute nicht mehr nur ein Vorrecht der jungen Generation und der Erwerbstätigen. Im Gegenteil: Die ältere Generation wird verstärkt Geld für Kleidung, Möbel, Elektronik und viele andere Konsumgüter ausgeben. Das Angebot in den Geschäften ändert sich entsprechend. Ältere Menschen sind schließlich die einzige wachsende Konsumentengruppe – zumindest in den so genannten entwickelten Ländern.
Die Freizeitindustrie wird ihr Angebot ebenfalls gravierend umstellen müssen. Die Altersstruktur, die auf Kreuzfahrtschiffen anzutreffen ist, wird künftig auch in Sportvereinen und Fitnessstudios zu finden sein. Gerade Sport hilft, aktiv und gesund zu bleiben, und schafft damit die Voraussetzungen für ein selbstbestimmtes Altern.

Leben Sie so, wie Sie wollen

Selbst bei Pflegebedürftigkeit. Die Pflegezusatzversicherungen der DKV können dabei helfen, selbst zu bestimmen, was gut für Sie ist. Sie entscheiden, wie und in welchem Umfang Sie betreut und gepflegt werden.

Neues Wohnen im gewohnten Umfeld

Auch das seniorengerechte Wohnen wird an Bedeutung gewinnen. Stadtentwickler und Kommunen müssen darauf Rücksicht nehmen. Gerade für Ältere ist schließlich das Umfeld einer Wohnung oder des Hauses enorm wichtig. Ältere Menschen wie auch Pflegebedürftige wollen so lange wie möglich selbständig in ihrem gewohnten Wohnumfeld leben.
Durch neue technische Hilfsmittel lassen sich viele Alltagsprobleme lösen. Über den Flachbildschirm, der als Fernseher, Computer und Bildtelefon genutzt werden kann, kann Kontakt zu Verwandten, Ärzten und Pflegern gehalten werden. Und im Badezimmer und in der Küche sind die Geräte künftig so konzipiert, dass sich selbst Rollstuhlfahrer eigenständig versorgen können. Wer sein Leben auch im Alter aktiv gestalten will, muss aber auch entsprechend mobil sein können. Deshalb wird es zunehmend wichtiger, Barrieren abzubauen und deutlich mehr öffentliche und private Angebote für ältere Menschen zu schaffen. Neue Konzepte sind nötig.

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Antworten zum Thema Pflegereform 2017

Von der Änderung des PSG II sind auch DKV Kunden mit einer privaten Pflegezusatzversicherung betroffen. Die DKV passt alle Pflegezusatztarife, bei denen hierfür die rechtlichen Voraussetzungen vorliegen, an die neue Gesetzgebung an. Pflegestufen werden in Pflegegrade überführt. So beziehen Kunden mit einer höheren Wahrscheinlichkeit bereits früher Leistungen aus ihrer Pflegezusatzversicherung. Und somit auch länger.

Die Zahl Pflegebedürftiger wird weiter zunehmen. Besonders der über 80-Jährigen:

Zahl Pflegebedürftiger

Pflegebedarf nimmt deutlich zu

Mit der steigenden Zahl älterer Menschen hierzulande wächst auch die Zahl der Pflegebedürftigen. Schätzungen des Statistischen Bundesamtes zufolge steigt die Zahl von rund 2,6 Millionen im Jahr 2013 voraussichtlich auf knapp 3,5 Millionen im Jahr 2030. Zugleich sinkt aber die Zahl der Bürger im Erwerbsalter, die das Umlagesystem der Pflegepflichtversicherung im Wesentlichen finanzieren, um etwa ein Drittel.

Viele Menschen glauben, die gesetzliche Pflegeversicherung werde sie im Falle eines Falles absichern. Doch die 1995 eingeführte Pflichtversicherung deckt bei weitem nicht alle Ausgaben. Mehr als eine Teilabsicherung kann die Pflegekasse nicht bieten. Darauf gilt es sich vorzubereiten.

Heute gesund und morgen …?

… pflegebedürftig? Das kann jeden treffen – in jeder Lebenssituation. Doch auf eine plötzliche Pflegebedürftigkeit sind die meisten Menschen nicht vorbereitet. Die DKV, der Gesundheitsversicherer der ERGO, bietet Ihnen viele Informationen rund um das Thema Pflege. Sie finden Ratgeber, Rechner und Checklisten zur Pflegereform 2017.

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