Richtige Zahnprophylaxe für Erwachsene und Kinder

Seien wir mal ehrlich: Niemand geht gern zum Zahnarzt. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und Zahnprophylaxe aber sind die beste Vorbeugung für Sie und Ihre Kinder.

Laut Statistik hat jeder zehnte Deutsche Angst vorm Zahnarzt. Das Unwohlsein beginnt oft schon mit den Geräuschen und Gerüchen beim Betreten der Zahnarztpraxis. Spätestens wenn man dann auf dem Behandlungsstuhl Platz nimmt und dieser in Rückenlage gebracht wird, beginnt der Puls zu steigen und viele bekommen feuchte Hände.

Doch die Angst muss nicht sein: Eine regelmäßige Kontrolle der Zähne beim Zahnarzt ist die beste Vorbeugung. Experten empfehlen Erwachsenen, mindestens einmal im Jahr zur Vorsorgeuntersuchung zu gehen, Kinder sogar alle sechs Monate. Da die Zähne gerade auch während einer Schwangerschaft besonders geschädigt werden können, rät man Frauen in dieser Zeit zu mehrfachen Kontrollbesuchen. Die professionelle Zahnprophylaxe und Zahnreinigungen beugen Karies und Parodontalerkrankungen vor und lassen Sie entspannter zum nächsten Zahnarzttermin gehen.

Haben Sie gut lachen!

Die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) bieten nur eine Grundabsicherung. Kosten für professionelle Zahnreinigungen werden häufig nicht übernommen. An Zahnersatzmaßnahmen beteiligt sich die GKV mit dem sogenannten befundorientierten Festzuschuss. Dieser beträgt 50 Prozent bis maximal 65 Prozent der Kosten für die Regelversorgung. Bereits bei einer Standardversorgung nach Kassenrichtlinien hat der Versicherte einen Eigenanteil zu tragen. Die ausgezeichneten Zahnzusatzversicherungen der DKV, des Gesundheitsversicherers der ERGO, schützen Sie vor teuren Zuzahlungen.

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Was Sie zu Hause für Ihre Zähne tun können

Wer zu Hause regelmäßig und gründlich die Zähne putzt, hat in den meisten Fällen bei einer Routineuntersuchung nichts zu befürchten. Jedoch: Zähneputzen allein reicht nicht aus. Ebenso wichtig ist die regelmäßige Zahnzwischenraumpflege. Übrigens kann sich auch das kurzzeitige Kauen von (zuckerfreien!) Kaugummis positiv auswirken, da man damit den Säuregehalt im Mund reguliert.

Angst vorm Zahnarzt – was tun?

In der Regel reicht es aus, die Zähne zwei Mal am Tag zu putzen, am besten morgens und abends. Kindern sollen spezielle Zahnpflegeprodukte mit bunten Bildern und Comic-Figuren Lust auf Zähneputzen machen. Sie zeigen ihnen am besten mit der KAI-Formel, wie man richtig putzt: Kaufläche, Außenseite, Innenseite. Letztendlich liegt es an den Eltern, mit gutem Beispiel voranzugehen und die vorbildliche Zahnpflege zu einer Selbstverständlichkeit zu machen. Und aus dem Hygieneritual kann auch leicht ein Spaß für die ganze Familie werden. Zum Beispiel mit der goDentis-App ZahnHelden. In der kostenlosen App erklären Cowboy Kai und die Zahnfee in einem kurzen Film, worauf Kinder beim Zähneputzen achten müssen. Im Zahnputz-Spiel sind dann die kleinen Zähneputzer gefragt. Hier können sie beweisen, dass sie alles verstanden haben, indem sie kleine Karies-Monster gründlich wegbürsten.

goDentis – Deutschlands größtes Qualitätssystem für Zahnarztpraxen.

Als Tochtergesellschaft der DKV Deutsche Krankenversicherung AG, des Gesundheitsversicherers der ERGO, steht goDentis für überdurchschnittliche Qualität und besten Service. Patienten genießen schnelle Terminvergaben, kurze Wartezeiten und Behandlung auf höchstem Niveau, Direktzusage, Direktabrechnung und schon vielfach volldigitale Prozesse. Außerdem profitieren DKV-Versicherte in bestimmten Tarifen von höheren Erstattungen bei der professionellen Zahnreinigung.

Mit Kindern zum Zahnarzt

Zahnärzte empfehlen, schon ab dem ersten Zahn regelmäßig zum Zahnarzt zu gehen. Es empfiehlt sich auch hier eine frühzeitige Prophylaxe. Wichtig ist, dass Kinder keine Angst vor dem Zahnarzt haben. Dagegen gibt es ein paar einfache Tricks.

Nehmen Sie Ihr Kind mit, wenn Sie selber zu Routineterminen beim Zahnarzt gehen. Lassen Sie es bei der Behandlung zusehen und merken, dass nichts Schlimmes passiert. Die Vorbereitung anhand von Kinder- und Bilderbüchern unterstützt dies. Sie bieten einen guten ersten Eindruck und informieren vorab, was die Kinder beim Zahnarzt erwartet. Sicherlich hat Ihr Kind viele Fragen. Beantworten Sie diese ehrlich selber oder notieren Sie sie für den Zahnarzt.

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Der erste Termin

Das A und O ist: Strahlen Sie Ruhe aus. Denn egal, wie gut das Kind auf den Termin vorbereitet ist – beim ersten Mal beim Zahnarzt ist alles neu und unheimlich! Das Lieblingsstofftier im Arm kann Kraft und Mut geben. Und auch wenn es schwerfällt: Halten Sie sich während der Untersuchung im Hintergrund. Der Zahnarzt wird das Vertrauen des Kindes schneller gewinnen, wenn er sich voll auf das Kind konzentrieren kann – und das Kind bekommt so das Gefühl, ernst genommen und respektiert zu werden.

Video Zahnprophylaxe

Sehen Sie im Video, wie Lisa (20) dank einer Zahnprophylaxe ihr strahlendes Lächeln zurückerlangt hat.

Die erste Untersuchung dauert meist nur ein paar Minuten. Ist sie abgeschlossen, gibt es oft eine Kleinigkeit vom Zahnarzt zur Belohnung. Diese Anerkennung vom Zahnarzt und dazu Lob von den Eltern macht Kinder stolz und ist oft schon Belohnung genug. Sollte es später doch mal zu einem Eingriff kommen, darf es natürlich auch eine kleine Belohnung von Mama oder Papa extra geben.

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