Schlafapnoe-Syndrom – Symptome, Ursachen, Therapie

Lautstarkes Schnarchen kann zwar nerven, ist aber meist harmlos. Kommt es hingegen in der Nacht zu Atemstillständen, sollten Sie das sogenannte Schlafapnoe-Syndrom behandeln lassen.

Sie schwitzen oft in der Nacht, schlafen unruhig und sind tagsüber müde? Sie neigen deshalb zu Konzentrationsschwäche oder gar depressiven Verstimmungen? Die Ursache dafür könnte sein, dass Ihr Atem während des Schlafens häufiger aussetzt. Die Folge: Ihr Körper wird mit zu wenig Sauerstoff versorgt. Ihr Atemapparat schlägt Alarm, wenn frischer Sauerstoff ausbleibt. Das ständige Wecken macht sich schnell körperlich bemerkbar.

Wenn Sie Anzeichen des Schlafapnoe-Syndroms bemerken, sollten Sie nicht lange zögern. Am besten hilft Ihnen ein Schlafmediziner, der den Ursachen gezielt auf den Grund gehen kann. Oft reichen einfache Maßnahmen, damit Sie künftig wieder ruhiger schlafen und erholt in den Tag starten können. Auch medizinische Therapien zur Bekämpfung der Symptome sind möglich.

Der Hilfsmittel-Service der DKV

Die DKV, der Gesundheitsversicherer der ERGO, bietet ihren vollversicherten Kunden einen besonderen Service.
Der DKV Hilfsmittelservice unterstützt Versicherte, Hilfsmittel über einen Kooperationspartner zu erhalten. Zum Beispiel ein Schlafapnoe-Gerät, einen Rollstuhl, einen Rollator oder ein Pflegebett. Auf Wunsch wird der Auftrag direkt an den Hilfsmittelpartner weitergegeben. Kunden müssen sich dann um nichts mehr kümmern. Die Partner sind führende Hilfsmittelanbieter.

Symptome und Ursachen der Schlafapnoe bekämpfen

Das Schnarchen kann mehrere Ursachen haben:

  • Die Mandeln sind zu groß und verengen den Atemweg.
  • Polypen in der Nase zwingen Sie zur Mundatmung.
  • Das Gaumensegel ist zu lang und schlägt beim Schlafen gegen die Rachenhinterwand.

Übrigens: Alkoholgenuss entspannt und fördert das Flattern des Gaumensegels.

All diese Symptome sind meist harmlos und führen noch nicht zu Schlafapnoe-Syndromen. Zum Atemstillstand kommt es erst, wenn die Muskulatur im Rachenraum zu stark erschlafft und im Schlaf Ihre Atemwege blockiert. Bleibt dieses Symptom unbehandelt, drohen Folgeerkrankungen: Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Vergesslichkeit oder gar Depressionen. Der wiederkehrende Sauerstoffmangel kann ohne Therapie also ernste Folgen haben.

Schlafapnoe - Schlafen mit Beatmungsgerät
Unruhige Nächte sind passé: Ein Beatmungsgerät lindert den Sauerstoffmangel.

Therapie mit dem Schlafapnoe-Gerät

Für „normale“ Schnarcher kann Folgendes ausreichen: Verzichten Sie auf Alkohol am Abend. Stellen Sie ggf. Ihre Lebensführung um und reduzieren Sie Ihr Gewicht. Manchmal hilft es auch schon, ohne Kopfkissen zu schlafen. Der Hals knickt dadurch nicht ab und Ihre Atemwege bleiben frei. Falls die Atemaussetzer nur in Rückenlage auftreten, hilft die Meidung der Rückenlage. Manchmal reicht es dann, einen Tennisball in den Schlafanzug einzunähen. Auf dem Rücken zu schlafen, begünstigt Schnarchen.

Wird in einer speziellen Schlafmessung ein Schlafapnoe-Syndrom diagnostiziert, sind gezielte Therapien angesagt. Je nach Schweregrad ist zum Beispiel ein Beatmungsgerät sinnvoll. Durch dieses Gerät mit Maske wird während der Nacht ein kontinuierlicher Überdruck zugeführt. So verschließen sich die Atemwege während des Schlafes nicht. Für den Betroffenen ist wieder ein erholsamer und gesunder Schlaf möglich.

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