Was hilft gegen Zecken?

Steigen die Temperaturen, werden Zecken aktiv. Und die Blutsauger breiten sich weiter in Deutschland aus. Es gibt drei neue Risikogebiete. Hier unsere Tipps zum Schutz gegen Zeckenstiche. Denn die Tiere können Krankheiten übertragen. Doch was hilft gegen Zecken?

Zecken-Risikogebiete: aktuelle Entwicklung in Deutschland

Zecken lauern dort, wo es feucht, warm und dunkel ist. Im Unterholz im Wald, im hohen Gras und Gestrüpp am Wegesrand oder am Flussufer. Dort sitzen die Tiere meist in Kniehöhe.

Solange man in der Natur auf Gehwegen bleibt und nicht mit Gräsern, Sträuchern oder Bäumen in Berührung kommt, ist ein Zeckenstich unwahrscheinlicher. In der Zeckensaison gibt es aber auch in Parks und Gärten Zecken.

Mit einem Zeckenstich können zwei Infektionskrankheiten übertragen werden: die Lyme-Borreliose und die Frühsommer-Meningoenzephalitis, kurz FSME. Letztere hatte jüngst Hochkonjunktur – denn im ersten COVID-19 Sommer 2020 suchten noch mehr Menschen als sonst den Weg ins Freie. Auch das vergleichsweise hohe Zeckenaufkommen war auffällig. Die Folge: Die Zahl der FSME-Erkrankungen verdoppelte sich nahezu im Vergleich zum Vorjahr.

Mit 712 gemeldeten Fällen von Frühsommer-Meningoenzephalitis war nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) 2020 ein Höchststand erreicht. Der bisherige Spitzenwert von 2018 mit 584 Fällen wurde damit weit übertroffen.

Im Jahr 2021 hingegen sank die Zahl der FSME-Erkrankungen in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um 45 Prozent: Insgesamt wurden 390 Fälle gemeldet.

Was hilft gegen Zecken? – Tipps zu Zeckenschutzmitteln

Kleidung gegen Zecken

Eine gute Zeckenvorsorge beginnt mit der richtigen Kleidung: Tragen Sie abseits der befestigten Wege im Wald und auf nicht gemähten Wiesen mit langen Grashalmen geschlossene Schuhe, Socken, lange Hosen, langärmelige Oberteile und eine Kopfbedeckung. Noch besser: die Hosenbeine in die Socken stecken.

Auch Gummistiefel helfen gegen Zecken. Einheimische Zecken klettern nicht höher als 1,50 Meter und klammern sich daher mit Vorliebe an den Hosenbeinen fest.

Sprays und Lotionen mit Zeckenschutz

Anti-Zecken-Mittel, auch Repellents genannt, werden als Schutz vor einem Zeckenstich auf die Haut oder Kleidung aufgetragen. Zecken-Sprays oder Lotionen mit Zeckenschutz bieten einen zeitlich begrenzten Schutz, die Wirksamkeit beträgt jedoch meist nur ein bis drei Stunden.

Darüber hinaus ist die Wirkung der Zeckenabwehrmittel bei jeder Person unterschiedlich. Präparate gegen Zecken bestehen aus chemisch-synthetischen oder natürlichen Substanzen.

Eine gute, wenn auch eine schwächere Wirksamkeit als Zeckenschutzmittel haben einige Fettsäuren wie die Laurinsäure oder die Caprylsäure, etwa in Kokosöl. Allerdings sind auch die Zeckenmittel auf pflanzlicher Basis nicht risikolos. Sie können Nebenwirkungen hervorrufen. Teebaumöl beispielsweise kann die Haut lichtempfindlich machen und Allergien auslösen. Der natürliche Wirkstoff Citriodiol ist potenziell schleimhautreizend.

Kokosöl und Co.: Welche Hausmittel helfen gegen Zecken?

Ob Schwarzkümmelöl, frischer Knoblauch oder stark duftende ätherische Öle wie z. B. Rosengeranie, Grapefruit, Lavendel, Thymian oder Rosmarin gegen Zecken helfen, ist umstritten. Ihre Wirkung hält zudem offenbar weniger lange an als bei Repellents aus chemisch-synthetischen Substanzen.

In jedem Fall sollten Sie ätherische Öle nicht pur auf der Haut anwenden, sondern zur Prophylaxe nur wenige Tropfen mit einem Basisöl wie Mandel- oder Kokosöl vermischen.

Guter Schutz durch Zeckenimpfung

Eine „Zeckenimpfung“ an sich gibt es nicht. Gegen FSME hingegen gibt es mit einer Impfung den sicheren Schutz. Wer in einem FSME-Risikogebiet viel im Freien unterwegs ist, sollte sich impfen lassen. Das gilt nicht nur für Deutschland, sondern auch für Reisen ins Ausland.

Für einen vollständigen FSME-Impfschutz sind zunächst drei Impfungen notwendig. Laut Robert Koch-Institut sind danach 99 Prozent der Geimpften gegen die Krankheit immun. Anschließend sind regelmäßige Auffrischimpfungen notwendig. Wird sehr schnell ein Impfschutz benötigt, gibt es die Möglichkeit einer Schnellimmunisierung.

Eine Impfung gegen Borreliose gibt es nicht. Der beste Schutz ist daher die Vermeidung eines Zeckenstichs.

Was hilft gegen Zecken im eigenen Garten?

Zecken können nicht nur in Wald und Flur, sondern in der Zeckensaison auch im eigenen Garten zustechen. Die Blutsauger fühlen sich z. B. in der feuchten Umgebung unter Laub und an schattigen Plätzen wohl.

Auch ganze Zeckennester können sich im Laubstreu verstecken. Nach der Paarung legt das Weibchen hier – je nach Zeckenart – bis zu 20.000 Eier ab. Typisch für ein Zeckennest sind Tausende bräunliche bis leicht schwarze Eier, die von einer Schutzschicht überzogen sind.

Je trockener der Garten ist, je mehr Sonne an die Pflanzen kommt, desto ungemütlicher wird es für die Parasiten. Die effektivste Vorbeugung ist jedoch, regelmäßig den Rasen zu mähen, da Zecken vor allem im hohen Gras sitzen.

In Holzstapeln im Garten sind Zecken ebenfalls zu finden. Denn Zecken befallen z. B. Mäuse, die gern Unterschlupf in Holzhaufen suchen. Vogelhäuschen sollten Sie in ausreichender Entfernung von Haus oder Wohnung aufstellen. Grund: Zecken wählen auch Vögel häufig als Wirtstiere.

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Zeckenvorsorge – der optimale Schutz für Ihre Kinder

Was hilft gegen Zecken? Diese Frage plagt Jahr für Jahr auch und vor allem die Eltern kleiner Kinder. Die gute Nachricht: Auch für Minderjährige bietet der Markt einen Impfschutz gegen FSME – zugelassen ab Erreichen des ersten Lebensjahres. Wichtig ist dabei eine ausführliche Beratung durch einen Kinderarzt oder Experten samt Empfehlung, ob eine solche Impfung im Einzelfall – und besonders in sehr jungem Alter – wirklich sinnvoll ist.

Da Kinder kleiner und somit näher an Gräsern und sonstigen Gefahrenstellen sind, müssen sie besonders geschützt werden. Beim Herumtollen im Freien kommen Kinder schnell in Kontakt mit Zecken. Kinder sollten daher eine Kopfbedeckung und am besten helle Kleidung tragen. Denn darauf sind Zecken deutlich leichter sichtbar. Und: Auf glatten Stoffen können sich die Parasiten schlechter festkrallen.

Zecken-Sprays und Lotionen zur Zeckenabwehr können bei Erwachsenen angewandt werden. Auch für Kinder werden solche Mittel angeboten. Achten Sie bitte genau auf die Hinweise auf der Verpackung, ab welchem Lebensjahr diese eingesetzt werden können. Dabei sollte unbedingt der Kontakt mit den Augen und Schleimhäuten vermieden werden. Tragen Sie das Anti-Zecken-Mittel daher nicht direkt auf die Hände von Kindern auf, um zu verhindern, dass das Präparat in Gesicht und Mund gelangt. Auch an geschädigten Hautstellen, wie etwa bei Sonnenbrand, sollten Sie von einer Anwendung absehen.

Zeckenstich oder Zeckenbiss?

Auch wenn viele Menschen von Zeckenbiss sprechen: Zecken beißen nicht, sie stechen. Denn die Tiere verfügen über einen Stechrüssel, mit dessen Hilfe sie das Blut aus ihren Opfern saugen. Zeckenbiss ist also aus wissenschaftlicher Sicht nicht die korrekte Bezeichnung.

Neben dem Stechrüssel verfügen Zecken über scherenartige Mundwerkzeuge. Damit öffnen die Tiere die Haut ihrer Opfer an einer geeigneten Einstichstelle, bevor ihr Stechrüssel zum Einsatz kommt.

Warum wird so häufig von Zeckenbiss gesprochen? Vermutlich weil die lästigen Spinnentiere das Blut von Menschen und Tieren über Tage hinweg heraussaugen. Es scheint, als hätten sie sich regelrecht festgebissen. Doch nein, die Plagegeister haben zugestochen und zapfen ihren Wirten tagelang den Lebenssaft ab.

So entfernen Sie Zecken: Pinzette, Zeckenkarte, Zeckenzange

Suchen Sie die Kleidung und den Körper nach der Rückkehr aus der freien Natur gründlich auf Zeckenbefall ab. Zecken bevorzugen Stellen mit dünner Haut und Hautfalten wie Kniekehlen, Armbeugen, Achsel- und Leistengegend.

Mit einer Pinzette, einer Zeckenkarte oder Zeckenzange lassen sich die Spinnentiere einfach entfernen. Machen Sie dies sofort. In den ersten 24 Stunden „Haftzeit“ ist eine Ansteckungsgefahr gering, das Infektionsrisiko steigt mit der Zeitdauer an.

Vermeiden Sie das Zerquetschen der Zecke, wenn Sie sie mit einer Pinzette, einer Zeckenkarte oder Zeckenzange entfernen. Nutzen Sie keine Öle oder Cremes. Desinfizieren Sie stattdessen die Stichstelle.

Untersuchen Sie auch sorgfältig Ihre Haustiere auf Zeckenbefall. In ihrem Fell können sich Zecken befinden, die dann zum Menschen übergehen. Entfernen Sie sie am besten mit einer Pinzette, einer Zeckenkarte oder Zeckenzange.

Krankheitsübertragung durch Zecken

FSME – Gesundheitsrisiko durch infizierte Rohmilch

Die Zahl der Risikogebiete in Deutschland wächst, und das FSME-Virus breitet sich aus. Erste Symptome der Frühsommer-Meningoenzephalitis ähneln einer Erkältung mit Kopfschmerzen, Fieber, Gliederschmerzen.

Sie treten zum Teil erst Wochen nach dem Zeckenstich auf. Die Viren, die die Krankheit auslösen, befinden sich im Speichel der Zecken. In schweren Fällen kann es zum Beispiel zu einer Hirnhautentzündung kommen. Behandelbar sind nur die Symptome, nicht die Erkrankung selbst. Noch gibt es keine Medikamente dagegen. Aber: Es gibt eine Impfung gegen FSME.

FSME kann auf den Menschen nicht nur durch Zecken, sondern auch durch das Essen oder Trinken von Rohmilchprodukten übertragen werden. Das Robert Koch-Institut (RKI) stellte fest, dass Erkrankte zuvor Ziegenkäse aßen bzw. Ziegenmilch tranken. Offenbar gelangte der von den Zecken übertragene Erreger über die Ziegen in die Milch.

Das RKI geht davon aus, dass Produkte aus pasteurisierter Milch unbedenklich sind. Die FSME-Impfung schützt zudem auch vor der Ansteckung über diesen neuen Übertragungsweg.

Borreliose verursacht Wanderröte

Die Borreliose wird durch Bakterien übertragen, die Borrelien. In den Risikogebieten im europäischen Raum ist das die häufigste Krankheit, die durch Zecken übertragen wird.

Ein typisches Erkennungszeichen ist die Wanderröte. Hinzu können grippeähnliche Beschwerden wie Muskel- und Gelenkschmerzen kommen. Die Krankheitserreger können sich über die Blutbahn im Körper ausbreiten und in fortgeschrittenen Stadien – dies jedoch nur in Einzelfällen – Nerven-, Hirnhaut- und Gelenkentzündungen auslösen.

Da sich die Borrelien im Darm der Zecke befinden, dauert es einige Stunden, bis die Erreger auf den Wirt übertragen werden. Bei schneller Entfernung der Zecke ist die Gefahr einer Erkrankung gering. Sollte eine Borreliose klinisch nachgewiesen werden, kann sie mit Antibiotika behandelt werden.

Eine Übertragung der Borreliose findet bei nur drei Prozent aller Zeckenstiche statt. Zu klinisch manifesten Infektionen kommt es lediglich bei einem Prozent aller Stiche.

FSME-Risikogebiete in Deutschland

Basis: FSME-Erkrankungen in den Jahren 2002 – 2021, die dem RKI übermittelt wurden, n = 6.442;

Stand: 21.1.2022
Quelle: Robert Koch-Institut
Ein Kreis wird als FSME-Risikogebiet definiert, wenn die Anzahl der übermittelten FSME-Erkrankungen in mindestens einem der 16 Fünfjahreszeiträume im Zeitraum 2002 – 2021 im Kreis ODER in der Kreisregion (bestehend aus dem betreffenden Kreis plus allen angrenzenden Kreisen) signifikant (p < 0,05) höher liegt als die bei einer Inzidenz von 1 Erkrankung pro 100.000 Einwohner erwartete Fallzahl.
Kreise, die im Jahr 2022 zum Risikogebiet ausgewiesen werden: SK Chemnitz, LK Görlitz, LK Oberspreewald-Lausitz, LK Oder-Spree, LK Spree-Neiße, SK Solingen
Kein Risikogebiet
Kreise, die in Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen keine Risikogebiete sind: Baden-Württemberg: SK Heilbronn;
Bayern: SK Augsburg, LK Fürstenfeldbruck, SK München, SK Schweinfurt; Sachsen: SK Leipzig, LK Leipzig, LK Nordsachsen

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Prognosen zum Zecken-Risiko

Die Risikogebiete und die Krankheit breiten sich in Deutschland immer weiter nach Norden und auch nach Osten aus. So besteht ein Risiko für einen Zeckenstich vor allem in Bayern und Baden-Württemberg, in Südhessen sowie im südöstlichen Thüringen und in Sachsen. Weitere Risikogebiete sind zudem in Mittelhessen, im Saarland, in Rheinland-Pfalz und in Niedersachsen zu finden.

Das RKI führt sechs neue Risikogebiete auf, die an bereits bekannte angrenzen. Dazu gehören mit Oberspreewald-Lausitz, Oder-Spree und Spree-Neiße erstmalig Landkreise in Brandenburg. Auch in Nordrhein-Westfalen breitet sich die Krankheit mit dem Stadtkreis Solingen weiter aus. Ähnlich ist die Situation in Sachsen: Für den Stadtkreis Chemnitz und den Landkreis Görlitz gilt nun erhöhte Alarmbereitschaft. Damit sind derzeit 175 Kreise als FSME-Risikogebiete eingestuft.

In der Forschung kommt ein Computermodell zum Einsatz, das künftige Prognosen zum Zecken-Risiko an verschiedenen Orten und zu verschiedenen Zeiten abgeben soll. An über 100 Standorten werden dafür regelmäßig Zecken gesammelt und untersucht.

Die Ergebnisse werden durch weitere Faktoren wie Klimadaten oder das Nahrungsangebot an den verschiedenen Standorten ergänzt. Die Auswertung soll Aufschluss geben, wie sich die Situation in Deutschland verändert.

Die Frage ist, ob sich aus der Zeckendichte auch ein Krankheitsrisiko ableiten lässt oder wann und wo die FSME-Gefahr im kommenden Jahr besonders hoch sein könnte. Daneben werden die Lebensräume und die Verhaltensweisen der Zecken beobachtet, um wirkungsvolle Bekämpfungsstrategien zu entwickeln.

Neue Riesenzecke in Deutschland entdeckt

Besonders durch den sehr warmen Sommer 2018 in Deutschland erweckt mittlerweile eine weitere Zeckenart Aufmerksamkeit: die tropische Hyalomma-Zecke. Darauf weist die Universität Hohenheim hin. Diese Riesenzecke wird bis zu „zwei Zentimeter groß, hat auffällig gestreifte Beine und ist sehr lebhaft“, sagt die Parasitologin und Zecken-Spezialistin Prof. Dr. Ute Mackenstedt von der Uni Hohenheim.

Dabei sind die exotischen Hyalomma-Zecken sogenannte Jagdzecken, also aktive Jäger. Ausgestattet mit guten Augen, laufen sie schnell, erkennen Warmblüter auf Distanzen von bis zu 10 Metern und können Opfer bzw. Wirte über mehrere 100 Meter verfolgen.

Die neue, gefährliche Zeckenart gehört wie der Holzbock zur Gattung der Schildzecken, bisher sind davon 27 Arten bekannt. Viele übertragen Viruskrankheiten wie zum Beispiel das Zecken-Fleckfieber oder das Krim-Kongo-Fieber.

Das heißt: Sie übertragen andere Krankheitserreger als etwa der Holzbock als heimische Zeckenart. Bei der Übertragung von FSME oder Borreliose spielen sie hingegen nach aktuellem Stand der Forschung keine Rolle.

Riesenzecke erstmals in Deutschland 2015 nachgewiesen

In den Jahren 2015 und 2017 wurden zwei einzelne Exemplare der Riesenzecke Hyalomma entdeckt. Sie wurden vermutlich durch Zugvögel aus Afrika und Südeuropa eingeschleppt.

2018 sind sieben Tiere registriert worden, u. a. in Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein. Im Jahr 2019 gab es in Deutschland insgesamt 95 Funde, zum Beispiel in NRW und Niedersachsen.

„Ob die Tropenzecken in Deutschland den Winter überleben können, konnte bis jetzt noch nicht eindeutig nachgewiesen werden“, erklärt Prof. Dr. Ute Mackenstedt.

Einschleppungen von Zecken können rasche Entwicklungen nehmen. In der Türkei etwa tauchten die ersten Riesenzecken im Jahr 2002 auf. Bis zum Jahr 2019 registrierten Experten über 10.000 Fälle von Krim-Kongo-Fieber, ausgelöst durch das gleichnamige Virus. Die Todesrate lag bei knapp fünf Prozent. Eine Ansteckung erfolgt meist über engen Kontakt zu Nutztieren.

Freiluft-Liebhaber müssen achtgeben

Wer viel in Wald und Wiese unterwegs ist, sollte auch auf dieses Spinnentier achten. Die Forscher der Universität Hohenheim bitten zudem um Mithilfe: Wer eine Riesenzecke sichtet, möchte dieses melden und die Info samt Foto an die Universität Hohenheim per Mail schicken.

Adresse: tropenzecken@uni-hohenheim.de. Weitergehende Informationen zu der neuen Zeckenart finden Sie unter zecken.uni-hohenheim.de.

Die schnelle Frage zum Thema:

Sind Sie auch schon gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) geimpft?

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