Zahngesunde Ernährung: Naschen erlaubt!

Unsere Zähne reagieren empfindlich auf Süßigkeiten und Säure, etwa aus Fruchtsaft. Hier kommen Tipps, wie Sie Ihre Zähne den Tag über schützen können – und was Sie bei Kindern beachten sollten.

Wer sich gesund ernähren möchte, sollte dabei seine Zähne nicht vergessen. Um denen etwas Gutes zu tun, sollte man auf zu viel Süßes und Saures verzichten. Denn: Bakterien, die Parodontitis und Karies auslösen können, ernähren sich von Zucker. Bei dessen Verwertung entsteht Säure. Diese Säure entkalkt den Zahnschmelz und sorgt dafür, dass die Zähne anfälliger für Karies werden. Besonders säurehaltig sind Zitronensaft, Orangensaft, Apfelsaft, Cola, Limonaden und Wein.

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Natürlich muss auf gesunde Säfte, vitaminreiches Obst und süße Naschereien nicht vollständig verzichtet werden. Aber: Trinken Sie Saures nicht in kleinen Schlucken über den ganzen Tag verteilt, sondern lieber ein Glas zum Essen oder als Zwischenmahlzeit. Spülen Sie Ihren Mund mit klarem Wasser aus und warten Sie mit dem Zähneputzen eine halbe Stunde, bis die Säure durch den Speichel verdünnt und abgefangen ist. Wenn es morgens schnell gehen muss oder wenn regelmäßig Fruchtsaft auf dem Tisch steht, putzen Sie sich lieber vor dem Frühstück die Zähne.

Milchprodukte sind gut für die Zähne

So bleiben die Zähne der Kinder gesund

Gerade Kindern fällt der komplette Verzicht auf Süßigkeiten schwer. Bei „zahngesundem“ Verhalten ist das auch nicht nötig. Hier ein paar Tipps:

  • Süßigkeiten, Kuchen oder Desserts an bestimmten Tagen zu den Hauptmahlzeiten als Nachtisch: lieber einmal richtig als in kleinen Portionen über den ganzen Tag verteilt.
  • Gelegentlich süße, vollwertige Hauptgerichte, die den Hunger nach Süßem stillen.
  • Zurückhaltung bei klebrigen Produkten, wie Lutschern, Karamellbonbons oder Honig, die lange an den Zähnen anhaften.
  • Lebensmittel, die stärker gekaut werden müssen, regen den Speichelfluss an. Der Speichel neutralisiert die Säure im Mund und spült die Zähne.
  • Milch und Milchprodukte (Joghurt, Käse, Quark, Sauermilch) sind gut für die Zähne, ganz besonders geschützt werden sie durch das Essen von Käse: Die Kombination des Eiweißes Kasein und der Mineralstoffe Kalzium und Phospat baut den Zahnschmelz sofort wieder auf.
  • Fluoridierte Lebensmittel wie Speisesalz, Trinkwasser und Milch und fluoridhaltige Nahrungsmittel wie schwarzer Tee, Fisch und Schalentiere tragen aktiv zur Kariesprophylaxe bei. Seine besonderen Eigenschaften machen Fluorid so wichtig für die Kariesvorbeugung. Es verstärkt die Wiedereinlagerung von Mineralien in den Schmelz und macht den Zahnschmelz gegen Säuren unempfindlicher. Dabei spielt es eine untergeordnete Rolle, ob es sich um Natriumfluorid, Kaliumfluorid oder andere fluorhaltige Verbindungen handelt.

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Regelmäßige Untersuchung und Reinigung

Der regelmäßige Besuch in der Zahnarztpraxis und die richtige Mundhygiene sind natürlich für Groß und Klein die Basis für die Gesundheit von Zähnen und Zahnfleisch. Dazu gehört auch die Reinigung der Zahnzwischenräume und der Zunge. Denn hier tummeln sich unzählige Bakterien. Lesen Sie  hier, wie Sie am besten vorbeugen.

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