Brandschutz – Gefahren im Haushalt

In Deutschland kommt es im Schnitt zu 200.000 Wohnungsbränden pro Jahr. Umso wichtiger ist daher der Brandschutz im Haushalt.

Drei Milliarden Euro – so groß ist das Privatvermögen, das laut dem Deutschen Feuerwehrverband bei Bränden in Deutschland jedes Jahr in Flammen aufgeht. Und noch schlimmer: 400 Menschen sterben hierzulande pro Jahr durch Brände. Umso wichtiger ist es, zu Hause für den richtigen Brandschutz zu sorgen.

Gefahrenquelle Mehrfachsteckdose

Brandschutz vom Wäschetrockner bis zur Mehrfachsteckdose

Eine häufige Brandursache sind elektrotechnische Defekte. Schalten Sie daher sämtliche Elektrogeräte bei Nichtgebrauch komplett aus, statt sie im Stand-by-Modus „schlummern“ zu lassen. Das gilt – aufgrund der Gefahr unerwarteter Kurzschlüsse – insbesondere für Wäschetrockner, Wasch- und Brotbackmaschinen, Wasserkocher und Kaffeemaschinen. Diese Geräte sollten Sie nie für längere Zeit unbeaufsichtigt lassen. Am besten ziehen Sie den Stecker oder nutzen, auch um Strom zu sparen, schaltbare Steckdosen. Die lassen sich bequem ausschalten, wenn Sie aus dem Haus gehen. Sinnvoll sind Stecker mit Überspannungsschutz. Sie schützen angeschlossene Geräte bei Blitzeinschlägen im Netz – einer weiteren möglichen Brandursache.

Schließen Sie außerdem nie zu viele Geräte zugleich an einen Mehrfachstecker an! Dieser kann sonst überlastet werden. Dann wird er heiß und kann Brände verursachen.
Stromfresser wie Heizlüfter, Grills und Waschmaschinen gehören generell nicht an einen Mehrfachstecker. Häufig sind 3.500 Watt die Grenze der zulässigen Belastung. Ein Heizlüfter allein benötigt bereits 2.000 Watt! Wenn Sie Steckdosenleisten verwenden, sollten diese nicht hinter einem Schrank, unter Papier oder anderen brennbaren Gegenständen verschwinden. Für Familien gibt es übrigens Steckdosen mit Kindersicherungen.

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Wenn es plötzlich doch zu einem Brand kommt, entschädigt die ERGO Hausratversicherung Ihre zu Schaden gekommenen Sachen zum Neuwert. Und mit unserem Premium Schutz und zusätzlichen Bausteinen können Sie Ihren Versicherungsschutz passend auf Ihren Haushalt zuschneiden.

Brandschutz: Das sollten Sie beim Kauf von Elektrogeräten beachten

Kaufen Sie nur Produkte mit CE-Zeichen (bestätigt den Einhalt der EU-Vorschriften) und einem anerkannten Qualitätssiegel – zum Beispiel das vom TÜV. Werfen Sie unbedingt einen Blick auf die Verkabelung und Isolation des Gerätes. Eine erkennbar mangelhafte Verarbeitung erhöht das Risiko schmorender Kabel oder Kurzschlüsse – beides können Brandursachen sein.

Wichtig: Beachten Sie die Sicherheitshinweise des Herstellers.

Ersetzen Sie defekte Leuchten und achten Sie auf die maximale Wattleistung, die eine Lampe und Ihr Stromnetz vertragen: Eine Leuchte mit zu hoher Leistung kann einen Kurzschluss verursachen. Sinnvoll sind hier die sparsamen und langlebigen LED-Birnen – mit denen Sie übrigens nebenbei viel Strom sparen können.

Brandschutz - Gefahrenquelle Akku

Gefahrenquelle Akku

Heutzutage finden sich in vielen Geräten Akkus – vom Smartphone bis zum Rasierer. Akkus bestehen meist aus Lithium-Ionen-Batterien und können im schlimmsten Fall überhitzen, brennen und sogar explodieren. Wenn Sie Geräte wie Ihr Smartphone aufladen, legen Sie es auf eine nicht brennbare Unterlage. Verwenden Sie nur vom Hersteller empfohlene Ladegeräte.

Der TÜV Rheinland empfiehlt, beschädigte Akkus auf keinen Fall weiter zu benutzen, da es zu einem Kurzschluss kommen kann. Schäden am Akku entstehen häufig durch einen Aufprall auf dem Boden oder bei extremen Temperaturen und sind nicht immer sofort sichtbar. Im Zweifelsfall lassen Sie also zum Beispiel Ihren Rasierer prüfen, wenn er Ihnen aus größerer Höhe runtergefallen ist.

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Der richtige Brandschutz im eigenen Haushalt

Die wichtigste Investition in Sachen Brandschutz sind Rauchmelder. Installieren Sie jeweils einen in jedem Schlaf- und Kinderzimmer, zudem in Fluren als Rettungswegen. Sinnvoll sind auch Kurzschlussmelder. Bis Ende 2020 müssen übrigens alle Wohnungen in Deutschland laut Gesetz mit Rauchmeldern ausgestattet werden – Neu- wie Bestandsbauten. Die Website rauchmelder-lebensretter.de informiert über den aktuellen gesetzlichen Stand für alle Bundesländer.

Verstauen Sie zudem mindestens einen Feuerlöscher griffbereit im Haushalt. Und denken Sie daran, ihn alle zwei Jahre warten zu lassen. In der Küche empfiehlt es sich, eine Löschdecke aufzubewahren. Sie schützt im Falle eines Fettbrandes. Denn hier ist wichtig: Nicht mit Wasser löschen!

Sollte es trotz aller Vorsicht zu einem Brand kommen, rufen Sie umgehend die Feuerwehr unter 112.

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