Die Zukunft des Wohnens – Beispiele

Wie sieht die Zukunft des Wohnens aus? Energieeffizient, kreativ, nachhaltig und anpassungsfähig.

Wer heute ein Haus baut

oder sich eine Eigentumswohnung kauft, sucht meist nach einem Konzept für die Zukunft. Schließlich begleitet uns heute Gebautes über Jahrzehnte. Unsere Energiekosten steigen, während unsere Ressourcen schwinden. Da bieten sich zum Beispiel Plus-Energiehäuser an, die mehr Energie erzeugen, als sie verbrauchen! Sie garantieren ihren Bewohnern maximale Unabhängigkeit von Energieversorgern. In Zukunft wird ein intelligentes Zuhause das Leben komfortabler machen. Oder möchten Sie „gesund“ bauen? So boomt zum Beispiel nicht nur das Bauen mit Holz, sondern es wird auch mit neuen Materialien wie Algen oder Häusern mit Stoffwänden experimentiert. Welche dieser Ideen sich in der Zukunft durchsetzen, wird die Praxis zeigen. Hier einige spannende Beispiele.

Smart Homes

Smart Homes

Rollläden schließen automatisch, Heizungen lassen sich von unterwegs an-und ausschalten. Das ist das Smart Home von heute. Wie das Smart Home von morgen aussieht, zeigt das Apartimentum von XING-Gründer Lars Hinrichs in Hamburg: Deutschlands intelligentestes Haus bietet ein komplett vernetztes Wohnen. Schon am Morgen, wenn der Bewohner sich im Bett aufrichtet, erwärmt sich das Bad. Das Smartphone checkt die Termineinträge, prüft Verkehrslage und Route und passt die Abfahrtszeit ins Büro daran an …

Energieautarke Häuser

Energieautarke Häuser

Das Passivhaus, das 90 Prozent seines Heizbedarfs aus passiven Quellen wie guter Dämmung, Sonneneinstrahlung und inneren Gewinnen bezieht, hat fast schon ausgedient. Die Häuser von morgen sind Plus-Energiehäuser: kleine Kraftwerke, die ihren Strom selbst erzeugen. Ein Beispiel ist das B10 von Architekt, Ingenieur und Zukunftsplaner Werner Sobek. Das weltweit erste Aktivhaus, das aus nachhaltigen Quellen genug Energie für den täglichen Gebrauch liefert. Darüber hinaus lädt es zuverlässig zwei Elektroautos und zwei E-Bikes auf und liefert zudem noch Strom für die Nachbarschaft.

Für den Traum vom eigenen Heim

Wohnraum wird immer knapper, Mieten werden immer teurer. In Wohneigentum zu investieren, lohnt sich, auch weil der Staat das Sparen unter bestimmten Voraussetzungen fördert. Vor allem Arbeitnehmer mit geringeren Einkommen sollen beim Kapitalaufbau für Immobilien unterstützt werden.

Mikrowohnen

Mikrowohnen

Bald werden immer mehr Menschen in Ballungsgebieten wohnen. Die Folge: Wohnraum wird knapper und teurer – und unsere Wohnungen immer kleiner. Wie wollen wir darauf reagieren? Mit „Einbreiten statt Ausbreiten“, schlägt Gerd Streng vor. Der Hamburger Architekt hat sich das Nachverdichten von Wohnraum in kleinstem Maßstab als Arbeitsschwerpunkt gesetzt. Streng entwirft Treppen, die Raumpotenziale optimal auszunutzen und zum multifunktionalen Möbel werden.

Algenenergie

Algenenergie

Mit dem BIQ entstand weltweit das erste Haus, das sich selbst über eine Fassade aus Algen mit Energie versorgt. In den plattenförmigen Glaselementen an der Fassade werden Mikroalgen gezüchtet, die durch Photosynthese und Solarthermie Biomasse und Wärme produzieren. Für die Zukunft ist angedacht, die bioreaktive Fassade in einen größeren Kontext einzusetzen und das in Gebäuden anfallende Abwasser als Nahrung für die Algen zu verwenden. Dann werden unsere Städte wirklich „grün“.

Mitwachsendes Haus

Ein Zuhause, das mitwächst

Single, Paar, Familie, Rentner – genial, wenn sich ein Haus unseren sich verändernden Lebensumständen anpasst. Architekt Jürgen Lohmanns Entwurf ist nach einem modularen Baukastenprinzip konzipiert. So kann sich ein junges Paar zunächst für eine Galerie und hohen Luftraum entscheiden. Kommt das erste Kind, wird der Luftraum geschlossen und man hat ein erstes Kinderzimmer. Beim zweiten Kind wird die Galerie komplett geschlossen. Später können an den Außenfronten weitere Räume angebaut werden.

Textiles Haus

Ein textiles Haus

Ein transparentes Rund: Der deutsche Designer Sebastian Herkner hat auf der diesjährigen internationalen Möbelmesse in Köln seine Zukunftsvision vom Wohnen vorgestellt. Das Haus 2016 besitzt keine abgetrennten Räume – bis auf das Schlafzimmer und das Bad. Statt Wänden gibt es Vorhänge aus Wohntextilien wie Plissee oder gitterartige Vorhänge, PVC und Industrietextilien. Im Stofflichen sieht der Designer die Zukunft: Es gibt keine Grenzen, keine Barrieren, keine Ecke, an der man sich stoßen kann.

Jugendbonus: Da springt was raus!

Das sollten sich alle jungen Bausparer bis 24 Jahre nicht entgehen lassen: Wer sich jetzt für das Wohnsparen mit unserem Partner Wüstenrot entscheidet, kann einen tollen Jugendbonus erhalten. Und wer bauspart, wird darüber hinaus kräftig belohnt – mit attraktiven Zulagen und Steuervorteilen. So kann aus relativ kleinen Sparraten schnell ein ansehnliches Guthaben entstehen.

Vorteile, die Sie sich sichern sollten!

Arbeitnehmer-Sparzulage, vermögenswirksame Leistungen, Wohnungsbauprämien – Hilfen beim Bausparen auf dem Weg zum eigenen Zuhause.

Wohnen - Vermögenswirksame Leistungen

Bis zu 40 Euro monatlich extra von Ihrem Arbeitgeber!

 

  • Vermögenswirksame Leistungen sind freiwillige oder tarifvertragliche Leistungen des Arbeitgebers
  • Die Zahlung erfolgt zusätzlich zu Lohn und Gehalt
  • Bausparen ist eine Vertragsform, in die Vermögenswirksame Leistungen eingezahlt werden können
  • Das Bausparen wird staatlich gefördert
  • Die Zahlungsdauer ist frei wählbar
  • Es gibt keine feste Laufzeit

Arbeitnehmer-Sparzulage

9 Prozent Arbeitnehmer-Sparzulage

auf bis zu 470 Euro eingezahlte Vermögenswirksame Leistungen gibt es je Arbeitnehmer und Jahr. Verheiratete/eingetragene Lebenspartner erhalten den doppelten Förderbetrag, wenn beide ihre Vermögenswirksamen Leistungen auf einen Bausparvertrag anlegen. Nach sieben Jahren kann das Guthaben frei verwendet werden.
Sie erhalten die maximal geförderten Vermögenswirksamen Leistungen von 470 Euro im Jahr nicht komplett von Ihrem Arbeitgeber? Dann bitten Sie ihn, den fehlenden Betrag direkt aus Ihrem Gehalt abzuführen.

Die Arbeitnehmer-Sparzulage wird bis zu einem zu versteuernden Jahreseinkommen von 17.900 Euro für Alleinstehende bzw. 35.800 Euro für Verheiratete/eingetragene Lebenspartner gewährt. Das Bruttoeinkommen kann deutlich höher liegen. Das tatsächlich zu versteuernde Einkommen können Sie Ihrem Lohn- bzw. Einkommensteuerbescheid entnehmen. Die Arbeitnehmer-Sparzulage muss mit der Einkommensteuererklärung beantragt werden.

Wohnungsbauprämie

Sie sind unbeschränkt einkommensteuerpflichtig

(mit Wohnsitz oder Aufenthalt im Inland) und werden im Jahr des Beginns der Sparzahlung(en) 16 Jahre oder älter? Dann erhalten Sie unter bestimmten Voraussetzungen eine Wohnungsbauprämie in Höhe von 8,8 Prozent auf einen jährlichen Sparbeitrag von bis zu 512 Euro, wenn Sie alleinstehend sind. Bei Verheirateten/eingetragenen Lebenspartnern beträgt der geförderte Sparbeitrag maximal 1.024 Euro pro Jahr. Die Wohnungsbauprämie gibt es nur für wohnwirtschaftliche Zwecke. Das bedeutet konkret: Sie müssen Ihr prämiengefördertes Bausparguthaben inklusive Zinsen z.B. für den Bau, den Kauf oder die Modernisierung beziehungsweise den Umbau einer Wohnimmobilie verwenden. Sie haben bei Abschluss Ihres Bausparvertrages das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet? Dann können Sie nach sieben Jahren frei über den gesamten Guthabenbetrag verfügen. Hierbei handelt es sich um eine Ausnahmeregelung, die jeder Sparer nur einmal in Anspruch nehmen kann.

Die Wohnungsbauprämie gibt es bis zu einem zu versteuernden Jahreseinkommen von 25.600 Euro für Alleinstehende beziehungsweise 51.200 Euro für Verheiratete/eingetragene Lebenspartner. Das Bruttoeinkommen kann deutlich höher liegen. Das tatsächlich zu versteuernde Einkommen können Sie Ihrem Lohn- oder Einkommensteuerbescheid entnehmen.
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