Einbruch verhindern – Tipps

Ein Einbruch sorgt nicht nur für materiellen Schaden, sondern erschüttert auch das Sicherheitsgefühl. Doch es gibt wirkungsvolle Maßnahmen, wie Sie einen Einbruch verhindern können.

Sie kommen durch Fenster, die Terrassentür oder die Eingangstür: Einbrecher. Und sie mögen es gar nicht, wenn ihre „Arbeit“ durch gezielten Einbruchschutz vereitelt wird. Das passiert allerdings noch viel zu selten. Der aktuelle Einbruch-Report des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) weist aktuell zwar einen leichten Rückgang der Delikte aus. Doch immer noch gab es 2016 140.000 gemeldete Einbrüche. Überraschendes Detail: Das Risiko, selbst betroffen zu sein, wird häufig unterschätzt. Wussten Sie, dass laut einer Forsa-Umfrage vom März 2017 49 Prozent der Deutschen glauben, bei ihnen sei „nichts zu holen“? Und jeder Vierte meint, seine Wohnung sei ausreichend geschützt.

Psychologische Belastung Einbruch

Auf den Einbruch folgen die Ängste

Oft noch schlimmer als der materielle Schaden ist die psychologische Belastung. Das ist das Ergebnis einer GDV-Studie über die Folgen eines Einbruchs. Die tiefste Privatsphäre wurde gewaltsam erschüttert, das Urvertrauen in den Schutz der eigenen vier Wände nachhaltig zerstört. Fast die Hälfte aller Einbruchsopfer fühlt sich noch zwölf Monate nach der Tat in den eigenen Wänden nicht sicher. 87 Prozent der Opfer haben Angst vor einem weiteren Einbruch. Zwei Drittel investieren nach der Tat in besseren Einbruchschutz. Viele lassen häufiger das Licht brennen, sind misstrauischer. Nur noch jeder Dritte fühlt sich in den eigenen vier Wänden wohl. Rund ein Viertel möchte umziehen. Fast 40 Prozent leiden unter Schlafstörungen, und etwa jedes zehnte Opfer kämpft mit einer dauerhaften posttraumatischen Belastungsstörung. Verbreitet ist der Impuls, erst mal alles zu waschen und zu putzen, mit dem die Einbrecher in Berührung gekommen sein könnten. Und nicht selten sorgen die Befragungen durch die Polizei für ein schlechtes Gewissen – das Gefühl, man habe nicht genug getan.

Hilfe vom Profi – rund um die Uhr

Mit dem Baustein „Haus- und Wohnungsschutzbrief“ der ERGO Hausratversicherung erhalten Sie stets die passende Hilfe. Ein Team von qualifizierten und erfahrenen Spezialisten steht Ihnen im Notfall mit Rat und Tat zur Seite. Dies bedeutet für Sie zum Beispiel psychologische Betreuung, z. B. nach einem Brand oder Einbruch. Oder auch die Rückreise aus dem Urlaub, z. B. nach einem Einbruch, sowie eine Sicherheitsberatung nach einem Einbruch. Neben der Organisation übernehmen wir auch die Kosten für alle versicherten Leistungen bis zu 3.000 Euro. Und dies rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr.

Alarmanlage

Einbruchschutz für Tür, Fenster, Terrassentür

Damit es gar nicht erst so weit kommt, hier ein paar Tipps zum Einbruchschutz. Zwar sind Bewegungsmelder inzwischen recht verbreitet, doch bei mechanischen Maßnahmen sind die Deutschen noch zurückhaltend. Die Sicherungen an Türen, Fenstern und der Terrasse entsprechen selten aktuellen Standards. So hat nur jeder Fünfte die Terrassen- und die Wohnungstür zusätzlich gesichert. Ein ergänzender Einbruchschutz für die Tür ist beispielsweise ein Querriegel, ein zusätzliches Kastenschloss oder ein besonders stabiles Schließblech. Bei Fenstern und Terrassentüren bieten sich abschließbare Griffe in Verbindung mit einem einbruchhemmenden Fensterbeschlag („Pilzkopfzapfen-Verrriegelung“) oder Zusatzschlösser an. Zur Unterstützung des mechanischen Einbruchschutzes dient eine zertifizierte Einbruchmeldeanlage mit Alarmfunktion.

Vereinbaren Sie einen kostenlosen Sicherheits-Check

Unser Kooperationspartner TELENOT – ein führender Hersteller für Alarmanlagen – bietet Ihnen einen kostenlosen Sicherheits-Check an. Dabei können Sie Sicherheitslücken Ihrer Immobilie identifizieren. Bei dieser Gelegenheit erhalten Sie auch gleich konkrete Lösungsvorschläge für einen besseren Einbruchschutz.

Wichtig ist in jedem Fall eine professionelle Beratung, zum Beispiel bei den Kriminalpolizeilichen Beratungsstellen oder bei Einbruchmeldeanlagen auch durch unseren Kooperationspartner TELENOT. Sie machen sich Sorgen um die Kosten eines effizienten Einbruchschutzes? Bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) können Sie als Eigentümer bis zu 1.500 Euro Fördermittel pro Wohneinheit beantragen.

Zudem wichtig: Schließen Sie beim Verlassen Ihrer Wohnung oder Ihres Hauses immer Ihre Haustür doppelt ab.
Lassen Sie nie Fenster offen stehen.
Deponieren Sie keine Zweitschlüssel im Außenbereich.
Die Kampagne „K-Einbruch“ der Polizei sensibilisiert mit Erfolg für Einbruch-Schwachstellen rund um Heim und Haus. Weitere Tipps und Informationen, wie Sie Ihr Haus sicherer machen können, finden Sie auf unserer Homepage.

Sie möchten persönlich informiert werden?

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