Einbruchschutz für Fenster und Terrassentür: Seien Sie auf der sicheren Seite

Der 28. Oktober ist „Tag des Einbruchschutzes“. Wieder einmal ein Anlass, über den Einbruchschutz Ihres Zuhauses nachzudenken. Was viele vergessen: Nicht nur die Haustür muss sicher sein – auch der Einbruchschutz für Fenster und die Terrassentür ist wesentlich.

Die meisten Einbrecher dringen durch Fenster und Fenstertüren in Einfamilienhäuser ein – etwa von der Terrasse. Der Einbruchschutz für Fenster und die Terrassentür ist deshalb besonders wichtig für Ihre Sicherheit. Noch wichtiger als etwa Alarmanlagen, denn diese schützen nicht vor Einbrüchen, sondern alarmieren lediglich, wenn es schon passiert. Wie wichtig es ist, vorzubeugen, zeigt die Einbruchstatistik: Alle fünf Minuten wird in Deutschland eingebrochen, insgesamt über 116.000 gemeldete Vorfälle waren es laut Bundeskriminalamt allein 2017.

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Das bedeuten die Widerstandsklassen bei Fenstern

Wer neu baut oder renoviert, sollte bei den Fenstern nicht nur auf Design und Preis achten, sondern auch auf Sicherheit. Beim Einbruchschutz für Fenster können Sie sich zum Beispiel an den Widerstandsklassen orientieren. Diese beschreiben, wie viel Aufwand ein Einbrecher betreiben muss, um ins Haus zu gelangen. Seit 2011 sind diese auf europäischem Standard vereinheitlicht und werden in verschiedenen Stufen der Resistance Class (RC) definiert. Die geringste Widerstandsklasse ist dabei RC1N, die höchste RC6. Achtung: Achten Sie zusätzlich auf anerkannte Siegel. Testinstitute wie VdS, ift und DIN prüfen Fenster und Fenstertüren auf ihre Widerstandsfähigkeit gegen Einbrüche.

Einbruchschutz Fenster

RC2 und RC2N: Die Empfehlung der Polizei

Aber welche Widerstandsklasse ist die richtige? „Für ein privates Haus sollten Sie mindestens die Klasse RC2N wählen, mit Pilzkopfverriegelung und einem abschließbaren Griff oder Druckknopf“, empfiehlt Reinhard Busch von der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle Düsseldorf. Noch sicherer wäre die Klasse RC2, die mit einbruchhemmendem P4A-Glas schützt. Das ist mit zusätzlichen Kosten von rund 100 Euro pro Quadratmeter aber ziemlich teuer. Und nicht unbedingt nötig. Denn: „Einbrecher zerstören nur selten Glas, da das extrem laut ist“, weiß Busch. Wichtig zu wissen: Die kleinste Widerstandsklasse (RC1N) schützt nicht ausreichend. Sie eignet sich nur dort, wo ein Einbrecher nicht ohne Hilfsmittel einsteigen kann. Also zum Beispiel im dritten Obergeschoss ohne Balkon.

Passend abgesichert

Passiert ein Einbruch, steht man vor finanziellen Herausforderungen. Denn wie hoch ein Schaden tatsächlich ist und wie wertvoll der eigene Hausrat, erfährt man oftmals erst im Schadensfall. Mit der ERGO Hausratversicherung sind Sie umfangreich geschützt. Damit z. B. aus einem Einbruch kein dauerhafter Schrecken wird.

Einbruchschutz für Fenster und Terrassentüren zum Nachrüsten

Auch wenn Sie Ihre Fenster und Fenstertüren nicht austauschen wollen, können Sie den Einbruchschutz erhöhen. Zum Beispiel durch Pilzkopfzapfen-Beschläge, abschließbare Griffe und einbruchhemmendes Glas. Bedenken Sie aber, dass nachgerüstete Fenster nicht die gleiche Sicherheit bieten wie geprüfte und zertifizierte Einbruchschutz-Fenster mit aufeinander abgestimmten Elementen.

Die verschiedenen Möglichkeiten, Fenster und Fenstertüren mit wenig oder gar keinem Sicherheitsstandard nachzurüsten, sehen Sie in unserer Bildergalerie. Unter dem Motto „Eine Stunde mehr für mehr Sicherheit“ sensibilisiert die Polizei mit der Kampagne  „K-Einbruch“ jedes Jahr zur Zeitumstellung mit Erfolg für Einbruch-Schwachstellen rund um Heim und Haus. Weitere Tipps und Informationen, wie Sie Ihr Haus sicherer machen können, finden Sie auch bei uns auf der  ERGO Webseite.

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