Hochwasser – so schützen Sie Ihr Eigenheim

Die letzten Tage und Wochen zeigen wieder einmal: Auch Wohngebiete abseits der großen Flüsse können von Überflutungen betroffen sein. Der Hochwasserschutz bietet neue Möglichkeiten, doch immer noch keine absolute Sicherheit.  Eine  finanzielle Absicherung ist unabdingbar.

Bei Hochwasser an Flüssen denken viele an die großen Überschwemmungen von 2002 und 2013. Vor allem die Bilder von Donau, Inn und Elbe bleiben in Erinnerung. Doch Hochwasserschäden gibt es nicht nur an großen Flüssen. 2017 wurden Berlin und der Harz überschwemmt. Weniger geschützte Zuflüsse sind oft ebenfalls stark betroffen. Selbst in Häusern weitab jeglicher Gewässer kann nach heftigen Regengüssen Wasser durch Türen sowie Kellertüren und -fenster eintreten. Wetterkapriolen dieser Art werden leider keine Ausnahme bleiben. Das zeigt auch der bisherige Verlauf 2018, in dem aus harmlosen Bächen und Flüssen blitzartig reißende Sturzbäche wurden, die umliegende Dörfer und Gemeinden überfluteten. Oliver Hauner, Klimaexperte beim Gesamtverband Deutscher Versicherer (GDV), sagt: „Ein Hochwasserereignis, wie wir es heute alle 50 Jahre kennen, wird in Zukunft wahrscheinlich alle 25 Jahre auftreten.“ Dennoch haben laut einer GDV-Erhebung nur rund 40 Prozent aller deutschen Hausbesitzer eine Versicherung gegen  Hochwasserschäden.

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Türen, Kellertüren, Fenster – Hochwasser ist sehr schnell

Der Glaube „Mir wird schon nichts passieren“ ist weit verbreitet. Doch die Unwetter „Elvira“ und „Friederike“ im Mai/Juni 2016 zeigten, dass dies ein Trugschluss sein kann: Starkregen, Sturm und Hagel verursachten Schäden von 1,2 Milliarden Euro. Vor allem das Tempo einer Überflutung wird oft unterschätzt: In Simbach am Inn stieg der Pegel des Simbachs in kürzester Zeit von 50 Zentimetern auf über 5 Meter! Viele Bewohner konnten sich gerade noch auf die Dächer ihrer Häuser retten. Für die Sicherung von Türen, Fenstern und Kellertüren blieb keine Zeit, geschweige denn für die Rettung wertvoller Einrichtungsgegenstände. Hinzu kommt, dass auch ein langsam steigender Wasserpegel nicht immer exakt vorhergesagt werden kann. In Passau wurde beim Hochwasser 2013 ein Donau-Pegelstand von 9,50 Metern prognostiziert. Doch dann stieg das Wasser auf die Rekordhöhe von 12,89 Metern. Die getroffenen Schutzmaßnahmen genügten nicht, um Schlimmeres zu verhindern.

Experten-Interview

Der ERGO Experte Rolf Mertens spricht über Unwettergefahren und Schutzmöglichkeiten.

Eine Versicherung ist fast immer möglich

Bei einer Überschwemmung in einem Einfamilienhaus entsteht schnell ein Schaden von 100.000 Euro. Daher ist es zunehmend wichtig, eine Wohngebäudeversicherung abzuschließen, die auch sogenannte „weitere Naturgefahren“ abdeckt. Hierunter zählt auch das Hochwasser. Zwar wurden in der Vergangenheit Betroffene vom Bund oder Land finanziell unterstützt, wenn sie nicht vorgesorgt hatten. Doch dies wird sich ändern. So hat Bayern als erstes Bundesland angekündigt, ab Juli 2019 keine Staatshilfen mehr an unversicherte Hochwasseropfer zu zahlen, wenn eine Versicherung möglich gewesen wäre. Selbst wenn der Staat finanzielle Hilfe anbietet, kann diese kaum die Schäden ausgleichen. So zahlte Niedersachsen 2017 ab einer Schadenhöhe von 5.000 Euro je Familienmitglied nur 500 Euro und maximal pro Haushalt 2.500 Euro.

ERGO Wohngebäude­versicherung

Die ERGO Wohngebäudeversicherung bietet Ihnen umfangreichen finanziellen Schutz für Ihr Wohngebäude. Wir versichern Wohngebäude auch dann, wenn sie sich in einem extrem hochwassergefährdeten Gebiet befinden. Das bieten nicht viele Versicherer.

Hochwasserpass

Zum Glück gibt es neben extremen Wetterentwicklungen auch einen positiven Trend: Hochwasserschutz hat heutzutage viele Facetten und Möglichkeiten. So können Sie sich zum Beispiel mit dem Hochwasserpass umfassend über die Risikolage in Ihrer Region informieren. Darüber hinaus können Sie Ihr Haus auf diesem Weg auf empfehlenswerte Schutzmaßnahmen untersuchen lassen.

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