Immobilien­finanzierung: Was passiert, wenn der Verdiener ausfällt?

Verliebt sein, heiraten, Kinder bekommen, das eigene Heim. Doch dann: Der Ernährer stirbt ganz plötzlich. Zum Leid kommt oft noch die Zukunftsangst. Vor allem, wenn die Immobilie noch nicht abbezahlt ist.

Es war ein tragischer Autounfall. Heimo S. konnte nicht mehr ausweichen. Er überlebte den Zusammenstoß nicht. Der Vater von zwei Kindern verdiente im Außendienst gut. Vor zwei Jahren konnte sich die junge Familie endlich das lang erträumte Eigenheim leisten. Die Raten für den Kredit stellten bisher keine ernsthafte Hürde dar. Doch ohne das Gehalt des Familienvaters droht ein massives finanzielles Problem. Was kann die Familie in diesem Fall tun?

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Die Erben übernehmen die Schulden

Ob durch einen Unfall oder nach einer schweren Krankheit – bei langfristigen Verpflichtungen wie einem Immobilienkredit besteht das Risiko, dass der Kreditnehmer während der Laufzeit stirbt. Mit dem Tod lösen sich die Schulden jedoch nicht auf. Vielmehr gehen sie auf die Erben über. Zudem haben in den meisten Fällen beide Ehepartner den Kreditvertrag bei der Bank unterschrieben. Somit muss der Hinterbliebene den Kredit weiter bedienen.

Das kann schnell dazu führen, dass Zinsen und Tilgung die finanziellen Möglichkeiten übersteigen. Zumal viele Häuslebauer vor allem kurz nach dem Hausbau oder -kauf keine Reserven mehr haben, um ein solches Szenario zu überstehen.

Vorsorge ist auch eine Form von Verantwortung

Wenn Ihnen etwas zustößt, bedeutet das für Ihre Familie den Verlust eines geliebten Menschen. Diese Lücke kann nicht geschlossen werden. Aber mit der richtigen Vorsorge können Sie Ihre Angehörigen zumindest vor finanziellen Sorgen bewahren. Schaffen Sie finanzielle Sicherheit für Ihre Lieben: mit der ERGO Risikolebensversicherung der ERGO Vorsorge Lebensversicherung AG.

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Muss die Familie das Haus verkaufen?

Entgegen der weit verbreiteten Meinung gibt es für solche Fälle kein Sonderkündigungsrecht. Nur einige wenige Banken räumen bei Immobilienkrediten eine Kündigung aus wichtigem Grund ein. Und auch dann verlangen die Banken meist eine Entschädigung für die entgangenen Zinsen.

Bei der selbst genutzten Immobilie sind die Hürden sicherlich am höchsten. Können die Raten nicht mehr bezahlt werden, muss das Haus im schlimmsten Fall verkauft werden. Übersteigt der Wert der Immobilie die Schulden, geht es für die Erben materiell vergleichsweise glimpflich aus. Aus dem Verkaufserlös lässt sich das Darlehen weiter bedienen. Doch auch dann muss die Familie erst eine neue Bleibe finden. Sind Kinder da, werden diese aus ihrem vertrauten Umfeld gerissen.

Besser rechtzeitig vorsorgen

Bei einer Immobilienanschaffung – wie in unserem Beispiel – sollte sicherheitshalber der Todesfall des Hauptverdieners berücksichtigt und abgesichert sein. Doch es gibt noch mehr zu bedenken: Wie wollen Sie die Zeit finanziell überbrücken, bis Sie dann als Alleinverdiener oder -verdienerin einen neuen Job gefunden haben? Und was ist mit den Kosten der dann gegebenfalls nötigen Kinderbetreung?

Auch wenn es unangenehm ist: Spielen Sie alle Eventualitäten durch und bereiten Sie sich rechtzeitig vor.

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