Kinderzimmer einrichten – Tipps von Möbel bis zur Wandgestaltung

Das Kinderzimmereinrichten ist einem ständigen Wandel unterworfen: Seine Anforderungen wachsen zusammen mit den Bewohnern. Hier finden Sie Ideen, wie auch kleine Kinderzimmer groß rauskommen.

Die Wahl der richtigen Möbel

Bei der Auswahl der Möbel setzen Sie am besten auf neutrales Design. Schränke, Tische und Betten kommen so länger zum Einsatz. Sie werden auch noch von älter werdenden Kindern akzeptiert, während zum Beispiel ein Piratenschiffbett schnell wieder an Reiz verlieren kann.

Im Idealfall wachsen Kindermöbel auch mit: Schreibtisch und Kinderstuhl gibt es als höhenverstellbare Modelle. Auch Kinderbetten sind mit Längenverstellung erhältlich und lassen sich zum Beispiel von 140 cm bis auf 200 cm Länge ausziehen.

Kinderzimmermöbel werden stark beansprucht. Gerade Kleinkinder toben gerne, werfen Dinge herum und fahren auch mal mit den Spielzeugautos gegen Kommoden und Schränke. Daher sollte man beim Kauf auf das Gütezeichen RAL-RG 430 achten. Es ist das einzige in Deutschland anerkannte Gütesiegel für ganze Möbel und wird erst nach intensiven Tests in unabhängigen Prüflaboren vergeben. Dabei werden die Möbelstücke unter anderem auf Stabilität, Haltbarkeit und Schadstofffreiheit getestet. Bei der Wahl der Kinderzimmereinrichtung sollte man zudem auf natürliche Materialien wie Holz zurückgreifen, das idealerweise mit dem FSC-Gütesiegel ausgestattet ist.

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Kleines Kinderzimmer oder Schlauchzimmer platzsparend einrichten

Wenn Platz im Kinderzimmer gespart werden muss, ist ein Hochbett die perfekte Wahl. Unter dem Bett bleibt ausreichend Raum für einen Schreibtisch, eine Spielecke oder sogar den Kleiderschrank. Etagenbetten sind zudem perfekt, wenn sich Geschwister ein Zimmer teilen. Platz sparen können Sie auch mit Multifunktionsmöbeln, wie einem Kleiderschrank, an dessen Seite ein Regal anschließt oder der Holztruhe, die zugleich als Sitzhocker dient.

Ist das Kinderzimmer ein Schlauchzimmer, sollten Sie große Möbel wie Bett oder Schreibtisch an die kurze Wand am Ende des Raumes platzieren. Möglich ist auch ein Podest für das Bett am Ende des Raumes. Das nimmt dem länglichen Zimmer die Tiefenwirkung und schafft zusätzlich Stauraum für Spielzeug. Einen Kleiderschrank positionieren Sie am besten an der kurzen Wandseite oder nutzen ihn als Raumteiler, um das Zimmer zum Beispiel in Spiel- und Schlafbereich zu trennen.

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Kinderzimmer einrichten: Junge versus Mädchen

Mädchen lieben Rosa und Prinzessinnen, Jungs stehen auf Blau und Rennautos – diese Klischees sind beim Kinderzimmer einrichten längst überholt. Jedes Kind hat schließlich eine eigene Persönlichkeit und individuelle Vorlieben.

Nicht jedes Mädchen träumt von einem Prinzessinnenzimmer und nicht jeder Junge möchte in Fußballbettwäsche einschlafen. Vielmehr sollten Sie die Auswahl der Deko des Kinderzimmers den Vorlieben Ihres Kindes anpassen, sobald es diese äußern kann.

Und da sich die kindlichen Vorlieben schnell ändern, können Sie oft schon mit Kleinigkeiten für einen neuen Look im Kinderzimmer für Jungen oder Mädchen sorgen. Beispiele dafür sind:

  • Investieren Sie in Bilderschienen oder Posterleisten. Mit deren Hilfe lassen sich Bilder von Autos und Rittern bzw. von Prinzessinnen und Einhörnern blitzschnell tauschen.
  • Auch Kissen in Form von Lieblingstieren und Figuren sind eine sinnvolle Alternative zu Schränken mit Bärenmotiven und Bettgestellen in Form eines Piratenschiffs.
  • Einfach anbringen sowie entfernen lassen sich auch Wandtattoos, die es in unendlich vielen Motiven und Farben gibt.
Kinderzimmer einrichten

Stauraum: Tipps für mehr Ordnung im Kinderzimmer

Zu den wichtigsten Ordnungshelfern im Kinderzimmer gehören Kleiderschränke. In ihnen finden nicht nur Hosen, Pullover und Socken Platz, oft schlucken die Stauraumwunder auch Bettwäsche, Schuhe und Spielsachen. Es lohnt sich daher von Anfang an, beim Kinderzimmereinrichten über einen raumhohen Kleiderschrank nachzudenken. Ist er in einem neutralen Design gehalten, kann er vom Babyalter bis zum Jugendzimmer stehen bleiben.

Halten Schränke Kleider, Taschen und Decken hinter verschlossenen Türen versteckt, sollten die Spielsachen für den täglichen Bedarf gerade für Kleinkinder schnell griffbereit sein. Hierbei gilt die Regel: Je simpler das Ordnungssystem, desto leichter geht abends das Aufräumen von der Hand. Ideal sind große Boxen, in denen sich Spielzeugautos, Bauklötze und Legosteine über Nacht mit wenigen Handgriffen verstauen lassen.

Impressionen und Ideen in der Bildergalerie

Kinderzimmerfarben: einrichten und gestalten mit Bedacht

Farben zeigen Wirkung, weshalb die Farbgestaltung beim Kinderzimmer­einrichten von großer Bedeutung ist. Da die Kinder hier nicht nur spielen, sondern auch schlafen, sind warme und beruhigende Farben eine gute Wahl. Als unbedenklich gelten ein ausgleichendes Grün, ein harmonisierendes Blau und ein freundliches Gelb. Mit intensiven Rottönen sollten Sie hingegen vorsichtig umgehen. Rot wirkt anregend und kann als Wandfarbe im Kinderzimmer für zu viel Unruhe sorgen. Achten Sie bei der Wahl der Wandfarbe aber auch auf das Umweltsiegel „Blauer Engel“. Es kennzeichnet Farben, die in der Wohnumwelt gesundheitlich unbedenklich sowie emissions- und schadstoffarm sind. Wer nicht gleich das ganze Zimmer farbig gestalten möchte, streicht nur eine einzelne Wand oder tapeziert eine Nische. Hierfür gibt es zum Beispiel eine Vielzahl an Vliestapeten, die sich problemlos verarbeiten lassen und einfach wieder abgezogen werden können.

Extratipp: Tafelfarbe und Tafellack sind eine tolle Idee, Wände in kreative Zonen zu verwandeln. Auf den großen Flächen können die Kinder nach Herzenslust mit Kreide malen, zeichnen und schreiben. Anschließend lässt sich die Fläche wie bei einer Tafel mit Wasser reinigen. Das Gute: Inzwischen sind Tafelfarben und -lacke nicht mehr nur in klassischem Schwarz und Dunkelgrün, sondern auch in freundlichen, hellen Farben erhältlich. Möchten Sie eine Zimmerwand in eine Tafel verwandeln, eignet sich besonders Tafelfarbe, die stärker pigmentiert ist. Für eine Schrankwand oder andere Oberflächen aus Holz, Metall oder Kunststoff greifen Sie am besten zu Tafellack.

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Warum in keinem Kinderzimmer eine gemütliche Kuschelecke fehlen sollte

Gerade kleinere Kinder ziehen sich gerne zurück, um in Ruhe ein Bilderbuch anzusehen oder mit ihren Kuscheltieren zu spielen. Deshalb sollte neben Bett, Kleiderschrank und Spielzeugboxen in keinem Kinderzimmer eine gemütliche Kuschelecke fehlen. Das kann eine schlichte Matratze auf dem Boden oder ein hübsches Indoor-Zelt sein. Das Wichtigste ist: Die Kleinen sollen sich – wie in ihrem gesamten Kinderzimmer – wohl und geborgen fühlen.

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