Unwetter in Deutschland

Es gibt immer mehr Unwetter. Hagel, Sturm und Hochwasser verursachen dabei Milliardenschäden.

Unwettergebiet Deutschland

Deutschland im Juni 2016. Fast täglich erreichen uns Meldungen über die Folgen von Unwettern. Nicht etwa aus fernen Regionen wie früher, sondern aus allen Teilen Deutschlands. Aus kleinen Bächen werden in Minutenschnelle reißende Bäche. Häuser, Wohnungen, Keller werden rasant überschwemmt. Bäume fallen im Minutentakt auf die Straße und zerstören Hab und Gut. Es scheint als müssten wir uns an dieses Wetter gewöhnen und uns darauf einrichten. Auch in den letzten Jahren gab es Starkregen mit Überflutungen. Die Bilder der Elbüberflutung aus dem Jahre 2013 sind vielen noch in Erinnerung. Familie Schulze aus Magdeburg verlor damals in den Fluten alles. „Das Wasser stand hier über einen Meter hoch“, sagt Familienvater Marco Schulze im Erdgeschoss seines Hauses. „Die Möbel, Elektrogeräte, Fotos, Dokumente: Wir mussten alles wegwerfen.“ Bei diesen Wettereskapaden mit extremer Hitze, Stürmen, Gewittern und Tornados, stellt sich die Frage: Ist das noch normal oder spielt das Wetter wirklich verrückt?

Umgestürzter Baum nach Unwetter

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Trend geht zu mehr Unwettern

Wissenschaftler sind vorsichtig mit der Aussage, ob die Zahl der Unwetter durch den Klimawandel zugenommen hat. Denn die Datenlage hierzu ist nicht besonders gut: Man müsste 100 oder mehr Jahre analysieren, nicht nur die letzten 10 oder 20. Darüber hinaus hat es auch in Mitteleuropa schon immer extreme Unwetter gegeben.
Doch der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat in einer Studie zumindest einen Trend festgestellt. So hat die Zahl von extremen Wetterlagen seit 1950 um rund 20 Prozent zugenommen. Bis zum Jahr 2100 rechnet der DWD mit einem weiteren Anstieg.

Seit dem Jahr 1950 steigen die Unwetter in Deutschland stetig an

Auch der Potsdamer Klimaforscher Stefan Rahmstorf geht auf seinem Blog davon aus, dass wir „in Deutschland künftig mit häufigeren heftigen Gewittern rechnen“ müssen. In einem Interview bestätigt er zudem, dass es auch eine Zunahme bei extremen Niederschlägen gibt. Diese können zu Überschwemmungen führen. Laut Bundesumweltamt sorgen extreme Wettereignisse nicht nur für Sachschäden. Sie können beim Menschen auch körperliche Verletzungen, eventuell auch mit Todesfolge, verursachen.

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Hochwassergefahr durch Klimawandel

Folgen des Klimawandels

Den Klimawandel selbst bestreitet heutzutage kaum noch ein Forscher. Es ist allerdings schwierig, einzelne Wetterphänomene wie das Jahrhunderthochwasser 2013 dem Klimawandel zuzuschreiben. Fest steht jedoch: Auf der Erde wird es immer wärmer und das Wetter verändert sich dadurch.

Der Juli 2015 war der wärmste Monat seit Beginn der Messungen im Jahr 1880. Das berichtet die US-Wetterbehörde NOAA.

Er war demnach weltweit 0,8 Grad wärmer als der Juli-Durchschnitt des 20. Jahrhunderts. Damit hat er den bisherigen Spitzenreiter, den Juli 1998, um knapp 0,1 Grad überholt – und führt nun die Rangliste von 1627 Monaten seit Messungsbeginn. Das gesamte Jahr ist auf dem Weg zum Temperaturrekord, berichtet die NOAA: Die ersten sieben Monate des Jahres waren so warm wie nie zuvor seit Beginn der Messungen 1880.

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Gegen Naturgefahren absichern

Die Kosten, die durch Unwetter entstehen, sind immens: Wirbelstürme, die Häuser abdecken, Hochwasser oder Brände durch Blitzeinschläge richten Milliardenschäden an. Für den einzelnen Hausbesitzer kann ein starkes Unwetter die Existenz bedrohen.

Hausbesitzer sollten deshalb zusätzlich zur Wohngebäude- und Hausratversicherung eine Versicherung gegen weitere Naturgefahren abschließen. Allerdings sind laut eines Berichts der Stiftung Warentest aus dem Jahr 2013 immerhin 68 Prozent der Hausbesitzer nicht gegen Elementarschäden versichert. Bei der großen Elbeflut 2002 betraf dies sogar 81 Prozent.

Unersetzbar!

Die Schulzes waren zum Glück versichert: Ihnen ersetzte die Versicherung das zerstörte Hab und Gut wenigstens finanziell. Sie sind mittlerweile in ihr renoviertes Haus zurückgekehrt. Den ideellen Wert kann ihnen allerdings niemand zurückgeben, sagt Mutter Melanie Schulze: „Wir hatten im Wohnzimmer alte Fotografien von meinen Urgroßeltern und die ersten Zeichnungen unserer Tochter Laura. Diese sind für immer verloren.“

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