Wespennest entfernen – das müssen Sie beachten!

Im Frühling machen sich die Wespenköniginnen auf die Suche nach einem Platz für ihren neuen Staat. Was tun, wenn das ausgerechnet Ihr Zuhause ist? Darf man das Wespennest entfernen?

Wo fühlen sich Wespen wohl?

Die Gemeine oder Deutsche Wespe fühlt sich nahe der Erde am wohlsten. Baumhöhlen, Mäusenester oder Maulwurfsbauten sind ihre Nestplatz-Favoriten. Sind die nicht zu finden, sucht die Wespenkönigin an Gebäuden nach dunklen Hohlräumen: hinter Verschalungen, in Rollladenkästen, auf dem Dachboden, in Vogelnistkästen und in Erdhöhlen im Garten.

Wie beugt man einem Wespennest vor?

Die beste Vorbeugung gegen Wespenvölker als Untermieter ist es, Schlupflöcher an der Fassade zu verschließen. Fällt Ihnen eine Wespe auf, die immer wieder zielstrebig hinter Verkleidungen und ähnlichem verschwindet, warten Sie, bis das Tier „aushäusig“ ist, und versperren Sie den Zugang mit Fliegendraht. Versuchen Sie das jedoch keinesfalls, wenn das Volk sich bereits entwickelt hat! Dann könnten die Wespen aggressiv werden.

Wespe auf Wespennest

Was tun bei einem Wespennest?

Wespen stehen unter Naturschutz! Das eigenmächtige Bekämpfen der Insekten verbietet das Bundesnaturschutzgesetz. Außerdem ist dies für Nicht-Fachleute viel zu gefährlich ein Wespennest zu entfernen. Sollten Sie Eigentümer des Hauses sein, beauftragen Sie einen Kammerjäger mit der Entfernung oder der Umsiedlung des Wespennestes. Als Mieter informieren Sie umgehend Ihren Vermieter, der dann seinerseits einen Fachmann bestellen muss. Die Kosten für eine Entfernung des Wespennestes liegen je nach Zugänglichkeit des Nestes zwischen 150 Euro und 400 Euro.

Hilfe beim Wespennest

Was, wenn Sie daheim ein Wespennest entdecken? Kein Problem. Der ERGO Haus- und Wohnungsschutzbrief bietet Ihnen bei Notfällen zu Hause umfangreichen Service. Und Sie bekommen den richtigen Fachmann vermittelt. Denn wir sind für Sie da: 24 Stunden am Tag an 365 Tagen im Jahr.

Wie gefährlich ist ein Wespennest?

Die Insekten sind eigentlich friedfertig und stechen wirklich nur, wenn sie sich bedroht fühlen. Wespen zählen sogar zu unseren Verbündeten, weil sie Fliegen, Stechmücken, Maden und Raupen an ihren Nachwuchs verfüttern. Ein Volk beseitigt sage und schreibe bis zu einem Pfund Insekten – pro Tag! Frei hängende Nester an der Balkondecke sind zwar störend, aber diese Wespenvölker sind kurzlebig und zeigen wenig Interesse am Menschen und seiner Nahrung.
Wenn Wespen dann doch einmal stechen, kommt es zu Rötungen und Schwellungen. Diese sind jedoch zumeist ungefährlich. Kühlung kann hier schnell für Abhilfe sorgen. In der Regel klingen die Beschwerden nach drei bis vier Tagen vollständig ab.
Allerdings können Wespenstiche in seltenen Fällen auch weit dramatischer verlaufen. Mit einer starken allergischen Reaktion, dem sogenannten anaphylaktischen Schock, ist nicht zu spaßen. Sollte es zu Blutdruckabfall, Übelkeit, Müdigkeit, Atemnot kommen oder das Gesicht anschwellen, wählen Sie bitte sofort den Notruf 112.

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