Schimmel beseitigen – was hilft wirklich?

Schwarze Flecken an der Wand bedeuten fast immer Schimmel – und der ist gesundheitsgefährdend. Wie lässt sich Schimmel beseitigen? Und wie können Sie erneutem Schimmelbefall vorbeugen?

Wie entsteht Schimmel?

Die kleine Lisa hat seit Wochen Reizhusten. Woher er kommt, ist selbst dem Arzt unklar. Erst als ihr Vater den Kinderzimmerschrank beiseiterückt, entdeckt er den Grund: Schimmel an der Wand. Kein Wunder, dass es Lisa schon so lange schlecht geht … Die Ursache für Schimmelbefall ist oft eine falsche Isolierung des Hauses. Die Luftfeuchtigkeit kondensiert an der kalten Wand, sodass sich Schimmel bildet. Undichte Stellen oder Risse an Dächern, Mauerwerk und Fenstern begünstigen den Schimmelbefall. Falsches Heizen und Lüften macht es dann noch schlimmer.

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Chemische Schimmelentferner, Alkohol oder Hausmittel – was hilft wirklich?

Experten empfehlen, Schimmel in der Wohnung sofort zu entfernen. Kleine Stellen lassen sich mit chemischen Schimmelentfernern oder Hausmitteln wie Alkohol oder Wasserstoffperoxid bearbeiten. Wichtig ist, dabei Schutzkleidung zu tragen, damit man die giftigen Sporen nicht einatmet. Ist der Schimmel bereits großflächig verteilt und existiert er offenbar schon lange, reichen Hausmittel nicht mehr aus. Dann müssen Fachleute beauftragt werden. Mieter sollten Schimmelbefall in jedem Fall ihrem Vermieter melden, damit der sich um eine professionelle Beseitigung kümmern kann.

Immobilien-Rechtsschutz

Ärger mit dem Vermieter wegen Schimmelbildung? Dann sind Sie mit dem D.A.S. Rechtsschutz rund um Wohnen und Immobilie wirksam geschützt. Und das nicht erst vor Gericht sondern bereits bei einer Mediation. Auch können Sie mit dem Baustein Service-Plus bereits vorsorglich einen Wohnraummietvertragsentwurf rechtlich überprüfen lassen.

Besser Schimmel vorbeugen als Schimmel beseitigen

Nachdem der Schimmel beseitigt wurde, sollten Betroffene dafür sorgen, dass er sich nicht erneut bildet. Als Wandbelag bieten sich anorganische Materialien an, etwa Kalkputz und Kalk-Mineral-Farbanstriche. Diese nehmen Feuchtigkeit auf und geben sie wieder ab, wenn die Luft trocken ist. Sofern es möglich ist, sollte man auf Tapeten verzichten, um Schimmel vorzubeugen. Bei kühlen Außenwänden sollten Möbel nicht direkt an der Wand stehen. Liegen Baumängel vor, sollte man diese beheben und die Wände trocken halten. Dazu muss die Wohnung oder das Haus ausreichend beheizt und regelmäßig gelüftet werden. Idealerweise sollte die relative Luftfeuchtigkeit bei unter 65 bis 70 Prozent liegen.

Schimmel beseitigen

Schimmeltest sinnvoll?

Supermärkte und Drogeriehändler bieten Schimmeltests an, die die Luftqualität beurteilen sollen. In der Regel ist es besser, bei Verdacht auf Schimmel einen Fachmann zu fragen, der professionelle Schimmeltests durchführen kann. Auch Antischimmelsprays zum Abtöten von Pilzen und Bakterien gibt es im Supermarkt zu kaufen. Doch Vorsicht: Dabei kann es sich um eine chemische Keule handeln, die wiederum die Gesundheit gefährden kann! Besser ist darum die Ursachenbekämpfung. Denn wenn der Schimmel erst gar keine Chance erhält, braucht es auch kein Antischimmelspray, um ihn zu beseitigen.

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