Motorradtour – die Alpen auf drei klassischen Touren erleben

Atemberaubendes Panorama und traumhafte Aussicht: Die Alpen zählen zu den beliebtesten Reisezielen für Motorradfahrer. Die zahlreichen Pässe – von leicht bis anspruchsvoll – führen durch ein majestätisches Gebirge, das auf zwei Rädern so richtig erlebbar wird. Hier drei klassische Motorradtouren, die mit Superlativen und Kurven glänzen.

Silvretta-Hochalpenstraße: Traumstraße der Alpen

Schwierigkeitsgrad: einfache Motorradtour für Genussfahrer
Durch das Paznauntal vorbei am Ski-Mekka Ischgl verläuft eine der beliebtesten Alpenstrecken zur Mautstelle Galtür (pro Tag 13,50 Euro). Allein die Anfahrt durch die traumhafte Landschaft ist schon eine Reise wert. Über nur wenige Kehren geht es recht entspannt auf die insgesamt 22,3 Kilometer lange Silvretta-Hochalpenstraße bis zur Biehler Höhe auf 2.032 Metern. Ein wunderbarer Blick auf den türkisfarbenen Silvretta-Stausee und auf die Gebirgsgruppe mit dem Piz Buin bildet das erste Highlight. Eine Rast direkt am See empfiehlt sich, bevor der Pass sich etwas anspruchsvoller hinab auf die Vorarlberger Seite ins Montafon windet. Etwa 30 Kehren warten nun auf den Biker, das Gefälle auf den übersichtlichen und gut ausgebauten Serpentinen beträgt teils bis 14 Prozent. Und weil hier niemand auf der Flucht ist, sind Zwischenstopps durchaus anzuraten, um das Panorama der Alpen auf dieser Motorradtour zu genießen. Übrigens: Die Strecke durch das Montafon Richtung Bludenz bietet zahlreiche weitere Höhepunkte und Ausflugsziele!

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Großglockner-Hochalpenstraße: hoch, höher, Österreich

Schwierigkeitsgrad: mittelschwere Motorradtour für geübte Fahrer
Eine wahrhaft kaiserliche Motorradtour: Sogar Franz Joseph I. und seine Sisi sollen von der atemberaubenden Aussicht hoch oben begeistert gewesen sein. Ausgangspunkt für diese „Pflichttour“ ist Bruck in der Region Zellersee (Salzburger Land), der nördlichen Zufahrt zur rund 48 Kilometer langen Hoch­alpenstraße. Los geht’s durchs Fuscher Tal zur Maut­station Ferleiten. Das Maut-Tagesticket kostet 26,50 Euro, es kann vorab auch online bestellt werden – und ist jeden Cent wert! Von dort aus verläuft die Straße beim Fuscher Törl zur Edelweißspitze auf 2.571 Metern, der höchste anfahrbare Punkt Österreichs. Unbedingt Zeit nehmen sollte man sich für eine schmackhafte Brotzeit im Restaurant auf der Aussichtsterrasse, bevor es weiter geht zur Franz-Josefs-Höhe (2.369 Meter), die schon besagten Regenten sprachlos machte. Denn der Blick auf den Großglockner, den höchsten Gipfel der Alpenrepublik, ist majestätisch. Die Straße abwärts nach Heiligenblut ist mit ihren herrlichen Kurven ein Biker-Spaß pur.

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Stilfser Joch: die Alpen-Motorradtour mit den meisten Spitzkehren

Schwierigkeitsgrad: schwere Motorradtour für erfahrene Motorradprofis
Keine andere Gebirgsstrecke bietet mehr Kurven als das Stilfser Joch: Der höchste Pass Italiens führt auf 2.757 Meter hinauf und fordert die Biker mit satten 48 Spitzkehren heraus. Damit gilt die Passage zu Recht als „Königin der Alpenstraßen“. Von Bozen aus ist Meran einfach zu erreichen, von wo aus die Straße Richtung Westen durch den idyllischen Vinschgau führt. Nach rund 50 Kilometern geht es links nach Prad, dem Eingangstor zum Stilfser Joch. Noch ist derzeit keine Maut zu entrichten, die Südtiroler Landesregierung plant allerdings eine Art Eintrittsgebühr. Nun heißt es „Action“ auf weiteren rund 50 Kilometern. Auch hier lohnt sich ein Stopp in den Haltebuchten, um Mensch und Maschine eine Pause zu gönnen und den Blick auf das Ortler-Massiv schweifen zu lassen. Wer nun westwärts hinab will in die Lombardei nach Bormio, darf sich übrigens weitere 34 Kehren und ein Gefälle von bis zu 26 Prozent ans Revers heften. Ganz klar: Das „Stilfser“ ist Rekordhalter in Sachen Kurven!

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