Oma-Au-pair im Ausland

Viele Frauen im Rentenalter erfüllen sich den Traum von einem Auslandsaufenthalt jenseits des klassischen Tourismus. Was die Ersatzomas im Vorfeld regeln sollten, erfahren Sie hier …

Das Au-pair-Prinzip basiert auf Gegenseitigkeit: Weltoffene Menschen leben für mehrere Monate bei einer Gastfamilie in einem fremden Land. Dort entlasten sie die Eltern, indem sie die Kinder beaufsichtigen und im Haushalt mithelfen. Im Gegenzug werden sie von Beginn an in das Familienleben integriert und erhalten kostenlose Unterkunft und Verpflegung. Bis vor wenigen Jahren richtete sich dieses Konzept ausschließlich an junge Menschen, die im Ausland neue Erfahrungen sammeln wollten. Doch besonders Ältere und deren Gastfamilien können von Au-pair-Programmen profitieren. Die Erfahrung und die Tatkraft der sogenannten Granny (amerikanische Koseform für Großmutter)-Au-pairs sind für die Gastfamilien eine enorme Hilfe. Gleichzeitig bekommen die Ersatzomas einen unverfälschten Einblick in eine andere Kultur.

Oma-Au-pair im Ausland

Vor der Reise optimal versorgt

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Gute Vorbereitung

Ungewohntes Klima, Stress oder exotische Ernährung können den Körper im Alter stärker belasten als in der Jugend. Daher sollten sich zukünftige Granny-Au-pairs einem medizinischen Gesundheitscheck unterziehen.

Liegt das Reiseland außerhalb der EU, sollten Sie sich zudem darüber informieren, ob für die Einreise neben dem Reisepass auch ein Visum nötig ist.
Für Reisen innerhalb der EU genügt ein Personalausweis – allerdings sollten Sie unbedingt im Voraus prüfen, ob er für die gesamte Aufenthaltsdauer gültig ist. Die Vermittlung zwischen Ersatzoma und Gastfamilie übernehmen spezialisierte Au-pair-Agenturen. Um übertriebene Erwartungen zu vermeiden, empfiehlt es sich, rechtzeitig Kontakt mit der potenziellen Gastfamilie aufzunehmen. Klären Sie grundlegende Fragen zur Unterbringung und zum Arbeitsalltag. Wer beispielsweise über die Teilnahme an einem Sprachkurs nachdenkt, sollte sich vorab erkundigen, wie viel Freizeit die Gastfamilie einräumt. Klären Sie die Höhe des Taschengeldes und die Frage nach einem Reisekostenzuschuss. Einige Gastfamilien bezahlen den öffentlichen Nahverkehr oder Sprachkurse, während andere Au-pairs ein höheres Taschengeld bekommen.

Voraussetzungen

Wer über einen Aufenthalt als Granny-Au-pair nachdenkt, muss nicht zwingend selbst Großmutter sein. Auch die Sprache des jeweiligen Landes fließend zu beherrschen ist keine Grundvoraussetzung. Grundlegende Kenntnisse der Landessprache sind zwar in jedem Fall von Vorteil – aber nicht zwingend notwendig. Entscheidend ist ein ausgeprägter Familiensinn, gepaart mit Neugier, Offenheit und Toleranz gegenüber anderen Lebensweisen.

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