Wie schütze ich mich gegen Cyber-Risiken?

Fast jedes Unternehmen nutzt vernetzte Computer. Das vereinfacht und beschleunigt die Arbeit, doch auch die Gefahren steigen: Cyber-Attacken und Bedienungsfehler erhöhen die Risiken und Kosten für Unternehmen.

Hohe Kosten durch Datendiebstahl und Bedienungsfehler

Cyber-Risiken sind ein Thema für alle – die Größe des Unternehmens spielt dabei keine Rolle mehr. Die meisten Angriffe richten sich nicht gegen ein bestimmtes Unternehmen, sondern werden automatisiert möglichst breit gestreut. Sie können ganz unterschiedliche Folgen haben: Vor allem geht es um Betrug, Erpressung und Diebstahl von Daten.

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Laut einer Studie der Wirtschaftsberatung KPMG wurden 2017 rund 38 Prozent aller deutschen Unternehmen Opfer einer Cyber-Attacke. Der Schaden betrug gut 109 Milliarden Euro.

Auch Bedienungsfehler von Mitarbeitern führen zu Ausfällen bzw. großen Problemen in der IT. Gelöschte Daten oder Unachtsamkeiten bei E-Mails sind für alle Betriebe gefährlich und teuer. Eine Absicherung der IT ist unverzichtbar. Dies schützt Unternehmen, spart Zeit und senkt die möglichen Kosten.

Die ERGO Cyber-Versicherungen

Sollte es doch einmal passieren, dass Ihre IT zum Beispiel durch einen Virus oder Fehler bei der Bedienung ausfällt, gibt es mit den ERGO Cyber-Versicherungen eine gute Absicherung. Mit den ERGO Cyber-Versicherungen können Sie schnell wieder Ihren Geschäftsbetrieb fortsetzen und erhalten Ersatz für den entstandenen Schaden. Bitte beachten Sie: Versicherungsschutz bei Schäden durch Bedienungsfehler von Mitarbeitern bietet die ERGO Cyber-Versicherung Kompakt nicht. Hierfür ist der Abschluss der ERGO Cyber-Versicherung erforderlich.

Cybergefahren– was droht den Betroffenen?

Drei Beispiele zeigen das alltägliche Risiko:

1.  Datendiebstahl per Phishing-Mail

Der Buchhaltung fällt auf, dass 9.000 Euro überwiesen wurden, die sich keinem Auftrag zuordnen lassen. Der zuständige Mitarbeiter hatte eine vermeintliche Mail der Hausbank erhalten. Darin wurde er aufgefordert, die Login-Daten auf dem Portal der Bank neu einzugeben. Der Link führte zu einer gefälschten Website. Durch diese Phishing-Mail konnten Kriminelle seine Daten zum Login nutzen.

2. Erpressung durch Verschlüsselung

Ein Mitarbeiter klickt bei einer Recherche auf einen Link. Im Hintergrund wird ein „Krypto-Trojaner“ runtergeladen. Diese Schad-Software verschlüsselt alle Daten auf dem Rechner. Man erhält dann die Nachricht, dass gegen die Zahlung eines namhaften Betrages in Bitcoins ein Decodierschlüssel zur Verfügung gestellt wird. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie empfiehlt, Erpresserforderungen nicht nachzukommen.

Tipp: Sowohl die ERGO Cyber-Versicherung als auch die ERGO Cyber-Versicherung Kompakt übernehmen die Kosten für einen IT-Dienstleister, der die Situation analysiert und die Bedrohungslage abwendet. Der Krypto-Trojaner wird entfernt. Die Daten werden, soweit möglich, decodiert oder von den vorhandenen Backups wieder eingespielt.

3. Extrakosten durch Bedienungsfehler

In einer Arztpraxis löscht ein Mitarbeiter aus Versehen die Patientendatenbank. Die letzte Datensicherung liegt sechs Tage zurück. Nach der Rücksicherung müssen die zwischenzeitlichen Veränderungen mit hohem Aufwand erneut eingegeben werden.

Wichtig: Eine wöchentliche Datenvollsicherung ist Pflicht.

Schäden durch Computerkriminalität in Unternehmen
1. Statista/Bitkom: „Schadenssumme durch Computerkriminalität in Unternehmen in Deutschland 2017 (in Milliarden Euro)“, 2017 2. Statista/AV-Test: „Anzahl der Schadprogramme für Windows weltweit 2016 (in Millionen)“ 3. KPMG: „e-Crime in der deutschen Wirtschaft 2017“, 2017 4. Bitkom, 2016

Sinnvoller Schutz für Unternehmen

Die Unternehmens-IT lässt sich auf vielen Wegen vor Cyber-Attacken schützen. Aber nicht nur die passende Versicherung ist wichtig. Jedes Unternehmen kann vorab in Sachen IT-Sicherheit tätig werden. Eine Firewall, ein Virenscanner und regelmäßige Updates können dazu beitragen, dass ein Schaden gar nicht erst passiert.

Wichtig sind auch Back-ups: Die Sicherung der Daten sorgt dafür, dass ein Unternehmen rasch weiterarbeiten kann – auch bei Viren oder unbeabsichtigtem Löschen.

Zudem ist die menschliche Firewall unerlässlich: Regelmäßig geschulte Mitarbeiter können aktuelle Bedrohungen erkennen und sich sinnvoll davor schützen.

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