Autonomes Fahren – Entwicklung

Der Traum vom selbst fahrenden Automobil ist wohl so alt wie das Fahrzeug selbst. Jetzt steht er an der Schwelle, schon bald Realität zu werden.

Für manche klingt das verführerisch:

Man steigt in sein Auto, nennt kurz das Ziel, und schon bringt es einen sicher und wohlbehalten dorthin. Währenddessen surft man im Internet oder hält ein kurzes Nickerchen. Utopisch? Ja, aber doch viel näher als geglaubt. Ob als autonomes oder automatisiertes Fahren bezeichnet – gemeint ist immer, dass der Fahrer bei seinem Job entlastet wird. Schon heute funktioniert das in vielen einzelnen Bereichen des Autofahrens. Ein typisches Beispiel sind Fahrzeuge, die selbstständig abbremsen, wenn sie ein Hindernis vor sich erkennen.
Dass autonomes Fahren kurz vor seinem Durchbruch steht, hat mehrere Gründe. Es gibt neue Technologien, die eine Vernetzung bestehender Systeme ermöglichen. Hochleistungsdatendienste gehören zum Beispiel dazu. Und es ist das hohe Verkehrsaufkommen, dass eine gewisse Fahrmüdigkeit hat aufkommen lassen. Allerdings sollte man insbesondere in den kommenden zehn Jahren noch nicht mit dem vollständig selbst fahrenden Auto rechnen. Hier fehlt es nicht nur an den gesetzlichen Rahmenbedingungen, sondern auch an technischen Details. Sicher ist aber, dass der Autopilot nur eine Frage der Zeit ist.

Konzeptauto F015 von Mercedes - selbstfahrendes Auto

So sieht das Konzeptauto F015 von Mercedes aus, das für das autonome Fahren entwickelt worden ist.

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Autonomes Fahren – Wie ist heute der Stand der Technik?

Die Technik des autonomen Fahrens ist gar nicht so neu. Sie basiert auf einer Reihe von Komponenten, die es schon heute in vielen Pkw gibt. Zum Beispiel Abstandssensoren, wie sie bislang als Einparkhilfe Anwendung finden. Oder Radarsensoren, die größere Abstandsbereiche überwachen können. Heute wird diese Technik zum Beispiel bei Geschwindigkeitsregelsystemen eingebaut. Und natürlich auch Kameras: Sie überwachen nicht nur die Fahrspur, sondern auch das gesamte Fahrzeugumfeld – auch Passanten. Das Neue ist, dass die Techniken jetzt kombiniert zum Einsatz kommen und eine zentrale Steuereinheit die nötigen Befehle erteilt. Zusätzlich werden auch hochauflösende GPS-Navigationsdaten sowie Verkehrsflussdaten in Echtzeit ausgewertet, um vorausschauendes Fahren zu ermöglichen. Die deutschen Fahrzeughersteller sind bisher vorsichtig, was die Übertragung ihrer Versuchsergebnisse auf die Serienproduktion betrifft.

Deutlich risikobereiter ist der US-amerikanische Autobauer Tesla. Er ist nicht nur für seine Elektrofahrzeuge bekannt, sondern auch für seine Assistenzsysteme: Sie ermöglichen automatisiertes Fahren auf deutlich längeren Strecken. Der Fahrer trägt aber jederzeit die Verantwortung und muss in kritischen Situationen das Steuer übernehmen.

GPS-Antenne für Elektroauto von Tesla Motors, Model S, für autonomes Fahren

Die Robert Bosch GmbH präsentierte die GPS-Antenne für das Elektroauto von Tesla Motors, Model S, für autonomes Fahren.

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Noch sind einige Fragen zum autonomen Fahren nicht geklärt – darunter auch einige rechtliche Aspekte

Was ist gegenwärtig die größte Herausforderung beim autonomen Fahren?

Das meiste Kopfzerbrechen bereitet nicht nur die Technik des autonomen Fahrens, sondern auch die haftungsrechtliche Seite. Bislang ist überall auf der Welt der Fahrzeugführer für alle Fahrmanöver verantwortlich. Aber wer haftet, wenn dieser – im Vertrauen auf die Technik – beim Fahren Zeitung liest oder am Computer spielt und es zu einem Unfall kommt? Die Frage hat auch viele ethische Aspekte. Kann eine Fahrzeugsoftware bei einem spontanen Ausweichmanöver überhaupt beurteilen, ob eher Verkehrsteilnehmer A oder Verkehrsteilnehmer B gefährdet werden muss? Diese Verantwortung wollen die Automobilhersteller und ihre Softwarepartner nicht übernehmen. Also wird vermutlich bis auf Weiteres auch ein autonomes Fahrzeug einen verantwortlichen Fahrer haben.

Wann wird es wirklich selbst fahrende Automobile geben?

Experten gehen davon aus, dass es bereits in wenigen Jahren selbst fahrende Fahrzeuge geben wird. Ihr Einsatzgebiet werden bevorzugt Fernstraßen sein. Vorreiter dürfte allerdings die Nutzfahrzeugbranche sein. Dabei geht es nicht um vollautonomes Fahren, sondern um sogenanntes Platooning. An einen konventionell gesteuerten Lkw kuppelt sich virtuell ein weiterer Lkw an. Bremst oder lenkt der Vordermann, werden diese Daten automatisch an den hinterherfahrenden Lkw übermittelt. Theoretisch können so beliebig viele Lkw unterwegs sein. Je nach individueller Route kann ein Lastzug einfach aus dem Konvoi ausscheren – der nächste Lkw rückt dann nach.

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