Moped-Versicherung – Kennzeichen, wechsel dich!

Der nahende Frühling lockt Fans von Mopeds, Mofas und Rollern wieder auf die Straße. Wichtig: Ab dem 1. März 2020 brauchen Sie dafür neue schwarze Versicherungskennzeichen. Und auch E-Scooter und einige E-Bikes dürfen Sie nicht ohne Versicherung fahren.

Für alle gilt: Schwarz ist Trumpf

Der 1. März 2020 ist nicht nur der Beginn des meteorologischen Frühlings, sondern für viele Mofa- und Mopedfahrer auch der Start in die Zweiradsaison. Aber nicht vergessen: Ab diesem Stichtag benötigen Sie gültigen Kfz-Haftpflichtversicherungsschutz, dokumentiert durch ein Versicherungskennzeichen. Die Farbe wechselt dazu jährlich zwischen Blau, Grün und Schwarz. Für den Versicherungszeitraum bis 28. Februar 2021 ist Schwarz „Trumpf“. Wenn Sie kein neues schwarzes Nummernschild führen, dürfen Sie nicht am Straßenverkehr teilnehmen. Starten Sie trotzdem, machen Sie sich nach § 6 Pflichtversicherungsgesetz strafbar und riskieren eine Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder eine Geldstrafe.

Versichern – so günstig wie Moped fahren

Genießen Sie die Freiheit, mit Ihrem Moped oder Roller mobil zu sein. Und profitieren Sie dabei von den günstigen Angeboten der ERGO Mopedversicherung auch für junge Fahrer. Denn wir berechnen keine höheren Beiträge für junge Fahrer. Sie können wählen, ob Sie zur Kfz-Haftpflicht noch eine Teilkasko abschließen. Ihr Versicherungskennzeichen erhalten Sie direkt bei Ihrem ERGO Vermittler in Ihrer Nähe.

Woher bekommt man die neuen Moped-Kennzeichen?

Das geht ganz einfach. Die neuen schwarzen Versicherungskennzeichen
erhalten Sie bei Ihrem Versicherer unter Angabe folgender Daten: Hersteller, Fahrzeug-Identifikations-Nummer (Fahrgestell-Nummer), Antriebsart, Baujahr. Zu finden sind die in der Allgemeinen Betriebserlaubnis (ABE). Mofas und Mopeds müssen nicht für den Betrieb auf öffentlichen Straßen bei einer Zulassungsstelle angemeldet werden. Die Allgemeine Betriebserlaubnis und ein Versicherungskennzeichen reichen. Die Kosten für das Versicherungskennzeichen richten sich unter anderem nach Art des Fahrzeugs sowie bei einigen Anbietern dem Alter der Fahrer.

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Auch E-Scooter benötigen Versicherungsschutz

Seit Juni 2019 sind in Deutschland Elektrokleinstfahrzeuge – z. B. E-Scooter – für den Einsatz im Straßenverkehr zugelassen. Auch für Elektrokleinstfahrzeuge (6 bis 20 km/h Höchstgeschwindigkeit, max. 70 cm breit, bis 140 cm hoch und bis 200 cm lang, max. 55 kg) besteht Versicherungspflicht. Wie Mofas und Mopeds müssen auch E-Scooter versichert werden, nachgewiesen durch eine selbstklebende Versicherungsplakette – für 2020 ist diese schwarz.

Für alle gilt: Wenn Sie Ihr Versicherungskennzeichen/-plakette beispielsweise erst ab Juli benötigen, zahlen Sie nur einen anteiligen Beitrag.

Im Überblick: Diese Fahrzeuge brauchen Nummernschilder und Versicherungsschutz

  • Mofas, Mopeds und Roller bis 50 ccm Hubraum bzw. 4 kW – je nach Motorart – und bis 45 km/h Höchstgeschwindigkeit
  • Elektrofahrräder mit Tretunterstützung (Pedelecs) ab 25 bis 45 km/h Höchstgeschwindigkeit
  • Elektrofahrräder mit tretunabhängiger Motorunterstützung (E-Bike) ab 6 bis 45 km/h Höchstgeschwindigkeit
  • Leicht-Kfz und Leicht-Quads mit einer Höchstgeschwindigkeit bis 45 km/h, einem Hubraum bis 50 ccm bzw. 4 kW – je nach Motorart – und einer Leermasse bis 350 kg
  • Elektrokleinstfahrzeuge (z. B. E-Scooter und Segway) – mit einer Höchstgeschwindigkeit bis 20 km/h
  • Krankenfahrstühle mit Elektroantrieb
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