Mopedversicherung – alles im grünen Bereich?

Wer im nahenden Frühling wieder mit Moped, Mofa oder Motorroller auf die Straße möchte, sollte an seine Mopedversicherung denken: Ab dem 1. März 2022 benötigen Sie ein neues grünes Versicherungskennzeichen. Auch E-Scooter und schnellere E-Bikes dürfen Sie nicht ohne gültige Plakette fahren.

Wichtig bei der Mopedversicherung: Grün ist die Farbe der Saison

Der 1. März 2022 ist nicht nur der Beginn des meteorologischen Frühlings, sondern für viele Mofa- und Mopedfahrer auch der Start in die Zweiradsaison. Wichtig: Ab diesem Stichtag benötigen Sie gültigen Kfz-Haftpflichtversicherungs-schutz, dokumentiert durch ein Mopedversicherungskennzeichen.

Die Farbe wechselt dazu jährlich zwischen Blau, Grün und Schwarz. Für den Versicherungszeitraum bis 28. Februar 2023 muss die jeweils dreistellige Zahlen- und Buchstabenkombination auf dem Blechschild grün sein.

Woher bekommt man die neuen Mopedkennzeichen?

Das geht ganz einfach. Die neuen grünen Versicherungskennzeichen erhalten Sie bei Ihrem Versicherer unter Angabe folgender Daten: Hersteller, Fahrzeug-Identifikations-Nummer (Fahrgestell-Nummer), Antriebsart, Baujahr.

Zu finden sind die in der Allgemeinen Betriebserlaubnis (ABE). Mofas und Mopeds müssen nicht für den Betrieb auf öffentlichen Straßen bei einer Zulassungsstelle angemeldet werden. Die Allgemeine Betriebserlaubnis und ein Versicherungskennzeichen reichen. Die Kosten für das Versicherungskennzeichen richten sich unter anderem nach Art des Fahrzeugs sowie bei einigen Anbietern dem Alter der Fahrer.

Versichern – so günstig wie Moped fahren

Genießen Sie die Freiheit, mit Ihrem Moped oder Roller mobil zu sein. Und profitieren Sie dabei von den günstigen Angeboten der ERGO Mopedversicherung auch für junge Fahrer. Denn wir berechnen keine höheren Beiträge für junge Fahrer. Sie können wählen, ob Sie zur Kfz-Haftpflicht noch eine Teilkasko abschließen. Ihr Versicherungskennzeichen erhalten Sie direkt bei Ihrem ERGO Vermittler in Ihrer Nähe.

Auch E-Scooter und S-Pedelecs benötigen Versicherungsschutz

Seit Juni 2019 sind in Deutschland Elektrokleinstfahrzeuge – z. B. E-Scooter – für den Einsatz im Straßenverkehr zugelassen. Auch für motorisierte Elektrokleinstfahrzeuge (6 bis 20 km/h Höchstgeschwindigkeit, max. 70 cm breit, bis 140 cm hoch und bis 200 cm lang, max. 55 kg) besteht Versicherungspflicht.

Wie Mofas und Mopeds müssen auch E-Scooter versichert werden, nachgewiesen durch eine selbstklebende Versicherungsplakette – für 2022 ist diese grün. Gleiches gilt für S-Pedelecs, die mit bis zu 45 km/h Höchstgeschwindigkeit schnellere Variante des Elektrofahrrads.

Ganz gleich, für welches Zweirad: Wenn Sie Ihr/e Versicherungskennzeichen/-plakette beispielsweise erst ab Juli benötigen, zahlen Sie nur einen anteiligen Beitrag für das Versicherungsjahr.

Ohne Versicherungsschutz fahren ist strafbar

Auch wenn Sie für Mofa, Moped oder E-Roller keine Zulassung benötigen und von der Steuerpflicht befreit sind, benötigen Sie eine Haftpflichtversicherung. Diese deckt alle Personen-, Sach- und Vermögensschäden ab, die bei Dritten verursacht werden.

Wenn Sie also kein gültiges Nummernschild führen, dürfen Sie im neuen Verkehrsjahr nicht am Straßenverkehr teilnehmen. Starten Sie trotzdem, droht ein Bußgeld von 40 Euro (bzw. 10 Euro, wenn Sie die Bescheinigung über das Versicherungskennzeichen nicht mitführen).

Zudem machen Sie sich nach § 6 Pflichtversicherungsgesetz strafbar und riskieren eine Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr. Und Sie müssen nach einem Unfall für entstandene Schäden persönlich aufkommen.

Im Überblick: Diese Kleinkrafträder und Fahrzeuge brauchen Nummernschilder und Versicherungsschutz

  • Mofas, Mopeds, Mokicks und Roller bis 50 ccm Hubraum bzw. 4 kW – je nach Motorart – und bis 45 km/h Höchstgeschwindigkeit
  • Elektrofahrräder mit Tretunterstützung (S-Pedelecs) ab 25 bis 45 km/h Höchstgeschwindigkeit
  • Elektrofahrräder mit tretunabhängiger Motorunterstützung (E-Bike) ab 6 bis 45 km/h Höchstgeschwindigkeit
  • Leicht-Kfz und Leicht-Quads mit einer Höchstgeschwindigkeit bis 45 km/h, einem Hubraum bis 50 ccm bzw. 4 kW – je nach Motorart – und einer Leermasse bis 425 kg
  • Elektrokleinstfahrzeuge (z. B. E-Scooter und Segway) mit einer Höchstgeschwindigkeit bis 20 km/h
  • Krankenfahrstühle mit Elektroantrieb
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