Nachhaltigkeit im Alltag: 7 Tipps für Fortgeschrittene

Nachhaltigkeit im Alltag macht Spaß, schont die Umwelt und spart Geld! Viele Dinge können Sie mühelos umsetzen, manches braucht ein wenig mehr Einsatz. Hier sind sieben Ideen, mit denen Sie Großes bewirken können.

Immer mehr Menschen wollen ihren Lebensstil nachhaltiger gestalten. Selbst wenn Sie bereits Ihren Alltag sehr umweltschonend gestalten, so gibt es stets neue Möglichkeiten, noch mehr für unseren Planeten zu tun und den eigenen ökologischen Fußabdruck zu verkleinern. Unsere Tipps für Fortgeschrittene wollen Ihnen dabei helfen.

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Solarstrom nutzen – Sonnenstrahlen für den Klimaschutz

Warum müssen wir Kohle und Öl aus den Tiefen der Erde verbrennen, wenn wir doch den ganzen Tag von einem gewaltigen Stern angestrahlt werden? Solarenergie boomt! Die erneuerbare Technologie wird technisch immer ausgereifter und erschwinglicher und bietet oft einfache Möglichkeiten, mehr Nachhaltigkeit im Alltag zu integrieren. Schon jetzt lassen sich am Haus an vielen Stellen Solaranlagen errichten, die saubere Energie liefern.

Doch auch im Garten, wo Steckdosen sowieso Mangelware sind, bietet es sich an, auf solarbetriebene Geräte zu setzen. So gibt es inzwischen viele Beleuchtungsformen, die im Sommer tagsüber von der Sonne geladen werden und am Abend ein gemütliches Licht auf Terrasse oder Balkon zaubern. Das können Lampions zum Aufhängen sein oder fackelartige Lampen als Wegbeleuchtung.

Ladegeräte mit Solarpaneelen für Smartphones gibt es schon seit Längerem – und sie werden von Saison zu Saison ergiebiger. Wer sein Handy gerne abseits vom heimischen Stromnetz laden möchte, kann dies problemlos mit einem von vielen Solar-Charger-Modellen tun. Auch bei Neuanschaffungen von Geräten wie Bluetooth-Lautsprechern lohnt es sich immer mehr zu schauen, welche sonnenbetriebenen Alternativen es gibt. Auch wenn es keine Stromversorgung gibt, etwa beim Camping oder auf Festivals, bewähren sich solche Produkte besonders.

Dies sind aber nur kleine Möglichkeiten, die Energie der Sonne zu nutzen, verglichen mit dem Projekt einer eigenen Photovoltaikanlage oder Solarthermieanlage. Liegt das Hausdach im richtigen Winkel zur Sonne, können Sie hiermit 60 bis 80 Prozent des Haushaltsstroms selber generieren und mögliche Überschüsse ins allgemeine Stromnetz einspeisen. Solartechnik wird von Jahr zu Jahr effizienter und erschwinglicher, es lohnt sich also, sich immer auf dem neuesten Stand zu halten.

Auf die grüne Seite wechseln mit Ökostrom

Wissen Sie, wie viel von Ihrem Haushaltsstrom aus Erdöl, Kohle und Atomkraftwerken kommt? Der Wechsel zu einem Stromanbieter, der zu hundert Prozent auf erneuerbare Energien setzt, ist unkompliziert, kann Geld sparen und sorgt obendrein für ein gutes Gefühl!

Schauen Sie sich doch mal Ihre Stromrechnungen an. Dort sehen Sie auch, wie hoch Ihr Energieverbrauch ist. Vergleichen Sie Ihren derzeitigen Vertrag mit Ökostromprodukten der zahlreichen Stromanbieter. Im Internet gibt es Vergleichsportale, die auflisten, welcher Energielieferant mit welchen Produkten infrage kommt. Vielleicht bietet auch Ihr bisheriger Stromlieferant Ökostromprodukte an. Sollten Sie sich jedoch für einen neuen Anbieter entscheiden, ist der Wechsel viel einfacher, als man denkt. Sie wählen einen neuen Lieferanten und der kümmert sich um die Kündigung. Es sei denn, Sie nutzen ein Sonderkündigungsrecht. Dann müssen Sie den Vertrag selber kündigen. Achten Sie bei den Tarifen allerdings auf Besonderheiten wie zeitlich begrenzte Preisgarantien, Wechselprämien, Vertragslaufzeiten und Kündigungsbedingungen bei einem Umzug.

Für die Papiersparer

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Projekt plastikfreie Küche

Unsere Küche ist der Ort, an dem sich das meiste Plastik und andere vermeidbare Dinge ansammeln: Verpackungen, Folien, chemische Reiniger, Wegwerfutensilien. Dabei ist Plastik besonders schädlich für die Umwelt (z. B. in Form von Mikroplastik) und enthält zudem oft ungesunde Weichmacher.

Achten Sie bei den nächsten Einkäufen einmal darauf, wie viele Dinge Sie für die Küche besorgen, die nach einer einzigen Anwendung im Abfluss oder Mülleimer landen. Mit ein bisschen Kreativität lassen sich viele Produkte für mehr Nachhaltigkeit im Alltag ersetzen:

  • Zum Beispiel die ganzen Rollen zum Einpacken, Abwischen, Unterlegen: Verwenden Sie doch anstelle der dicken, plastikverpackten Küchenrollen einfach Geschirrtücher zum Aufwischen kleinerer Missgeschicke. Und selbst auf diese könnte man verzichten. Alte Handtücher oder ausgediente Kleidungsstücke können Sie zurechtschneiden, die Kanten, falls nötig, abnähen und schon haben Sie einen Stapel neue Küchentücher, die auch als Servietten taugen und einfach unter warmem Wasser oder in der Waschmaschine gewaschen werden können.
  • Backpapier können Sie auch einfach ersetzen – indem Sie das Backblech vor Benutzung gut einfetten.
  • Brauchen Sie wirklich Alu- oder Zellophanfolie, um Ihr Essen einen Tag lang frisch zu halten oder zu transportieren? Dazu können Sie auch Glasbehälter oder eine andere Frischhalte-Box nehmen, die sich vielleicht schon länger in den Schränken ansammelt. Auch Silikondeckel können Schüsseln luftdicht verschließen und sind über lange Zeit wiederverwendbar.
  • Eine weitere Öko-Variante für Wegwerffolie sind Bienenwachstücher. Diese sind wasserabweisend, abwaschbar und lassen sich sogar leicht aus Bio-Bienenwachs und Baumwollstoff selber machen.
  • Selbstgemachtes gilt auch für Spülmittel und andere Reinigungsmittel, die wir in großen Mengen nutzen und ins Abwasser leiten. Reinigen ohne Chemie ist gesund, effektiv und günstig. Dazu macht es Freude, seine selbst gemixten Reiniger in Küche und Bad stehen zu haben, die mit eigens gewählten Ölen und Essenzen verfeinert sind.
  • Für viele ist es schon selbstverständlich, dass Einmalbestecke, Wegwerfbecher oder Plastikstrohhalme keinen Platz mehr in der Küche haben sollten.
  • Für Bioabfälle lohnen sich kompostierbare Müllbeutel aus Papier oder
    z. B. Maisstärke.
  • Wenn Sie gerne Ihre Lieblingsrezepte schriftlich festhalten, fassen Sie doch mal ein Notizbuch aus Apfelpapier ins Auge. Dieses wird aus Apfelresten hergestellt und ist somit die perfekte nachhaltige Alternative.

Nichts mehr wegwerfen: Zero Waste als Lebensstil

Schauen Sie mal in Ihren Mülleimer und fragen Sie sich, wie viele Abfälle darin vermeidbar gewesen wären, wenn Sie nachhaltiger konsumieren würden. Braucht es wirklich den Fertigsalat aus der Plastikschale oder noch mehr Kosmetik im Badezimmer? Deutschland ist Weltmeister im Verpackungsmüll – ein trauriger Rekord. Vollständig auf Zero Waste, also die absolute Müllvermeidung, umzusteigen ist nicht einfach, aber es zu versuchen, für manche vielleicht ein erstrebenswertes Ziel.

Unverpackt-Läden werden immer beliebter. Neben dem vermiedenen Verpackungsmüll haben diese noch den Vorteil, dass man seine Zutaten dort passgenau einkaufen kann und nichts verschwenden muss. Wenn man doch einmal zu viel eingekauft hat, kann man sich einer lokalen Foodsharing-Gruppe anschließen und die Lebensmittel so ganz einfach an andere Menschen weiterreichen. Durch die Vernetzung im Internet ist es möglich, dass man im Prinzip nichts Brauchbares wegwerfen und weniger Neuwaren kaufen muss. Bevor man bei einem Versandhändler etwas in viel zu großer Umverpackung bestellt, das dann durch die halbe Welt verschifft wird, können Sie auch in den lokalen Kleinanzeigen gucken, ob nicht ein ähnliches, leicht gebrauchtes Produkt bei jemandem in der Nähe steht. Kleidershopping wird dank Verkaufsportalen wie Kleiderkreisel und ähnlicher Kreislaufwirtschaftsangebote ebenfalls zum spannenden und günstigen Erlebnis.

Samenbomben und Urban Gardening: Lass Pflanzen sprießen

Das, was wir zu essen brauchen, kaufen wir in der Regel im Supermarkt. Aber man muss nicht unbedingt einen eigenen Bauernhof haben, um sein eigenes Obst und Gemüse anzubauen und teilweise zum Selbstversorger zu werden. Urban Gardening und Urban Farming sind die Stichwörter, unter denen Menschen lernen, wie sie möglichst viel Grün aus wenig Platz herausholen, eigens angebaute Produkte genießen und so mehr Nachhaltigkeit im Alltag leben können.

Die Beschäftigung mit Pflanzen ist übrigens nicht nur gesund, wenn man sie isst. Pflanzen im Alltag – ob auf dem Balkon, im Garten, im Büro oder bei einem Waldspaziergang – haben positive Eigenschaften auf unser Wohlbefinden. Außerdem sorgt eine Vielzahl an heimischen Pflanzen von ganz allein für mehr Leben, da sie Insekten und Vögel anlockt und so die biologische Vielfalt erhöht.

Übrigens: Samenbomben sind ein einfacher Weg, um mehr Blumenpracht ins Leben zu bringen. Die kleinen Bälle aus Erde und Ton, in denen Saatgut steckt, werfen Sie einfach auf eine Wiese oder Grünfläche. Den Rest erledigt die Natur – und Sie können sich nach einiger Zeit über neue Pflanzen freuen.

Rundum nachhaltig für’s Alter vorsorgen

Auch bei der Altersvorsorge können Sie nachhaltig handeln. Und das nicht nur für sich, sondern auch für die Umwelt. Es gibt immer mehr Möglichkeiten, um das Geld nach den sogenannten ESG-Kriterien anzulegen – zum Beispiel in Form von nachhaltigen Fonds. Die englische Abkürzung ESG steht dabei für Environmental (Umwelt), Social (Soziales) und Governance (verantwortungsbewusste Unternehmensführung).

Dahinter steckt der Gedanke, dass nachhaltig wirtschaftende Unternehmen meist innovativ sind und über zukunftsfähige Produkte und Geschäftsmodelle verfügen. Mit einem Investment in verantwortungsbewusst handelnde Unternehmen nutzen Anleger vielfältige Renditechancen und tun zugleich Gutes. Denn wer in Nachhaltigkeitsfonds investiert, gestaltet so eine ethisch, ökologisch und sozial orientierte Zukunft mit.

Fonds, die in diese Unternehmen investieren, senken dabei auch ihr Investitionsrisiko – bei gleichzeitig attraktiven Renditechancen.
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Nachhaltigkeit im Alltag: Mund aufmachen und aktiv werden

Ökologisch und nachhaltig handeln ist wichtiger denn je. Wer gute Tipps hat, kann damit anfangen, bei Freunden und Familie konstruktive Ideen für mehr Nachhaltigkeit im Alltag zu teilen.

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